Die Schimmelreiter

Die Schimmelreiter

von Lars Jessen, mit Axel Prahl, Peter Jordan und Katharina Wackernagel

Von dem berühmten Schimmelreiter hat wohl schon jeder gehört. Ein weniger berühmter Schimmelreiter ist Fuchs. Sein Schimmel hat allerdings keine Beine, sondern ist eher pelzig. Und er reitet ihn auch nicht, sondern höchstens darauf herum, wenn er ihn in Gaststätten entdeckt. Denn Fuchs ist Lebensmittelkontrolleur in Dithmarschen. Aber Fuchs strebt nach höherem. Er möchte Lebensmittelkontrolleur in Hamburg werden. Und dafür tut er einiges, er nimmt sogar den runtergekommenen Tilman, seines Zeichens Bruder des potentiellen Chefs, bei sich auf, um seiner Bewerbung Vorschub zu leisten. Aber Tilman ist schwierig, chronisch klamm und vor allem nicht von gestern. Schnell riecht er den Braten seines Wohltäters und überredet ihn, ihn auf einer seiner Kontrollfahrten durch das flache Dithmarscher Land mitzunehmen. Das das vermutlich nicht so schlau war, merkt Fuchs erst, als Tilmann immer mehr das Kommando übernimmt und die Gaststättenbesitzer mit saftigen Geldbußen überzieht. Geldbußen, die Tilman natürlich in die eigene Tasche steckt. Wohl oder übel spielt Fuchs das Spiel mit, und merkt erst allmählich, dass Tilman nicht der einzige gestrandete auf ihrer Tour ist…

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Illuminati

Angels & Demons

von Ron Howard, mit Tom Hanks, Ewan McGregor, Stellan Skarsgård, Nikolaj Lie Kaas und Armin Müller Stahl

Illuminati
Illuminati

Bevor Robert Langdon kürzlich eine Schnitzeljagd durch Europa auf der Suche nach dem heiligen Gral machte, war auf einer Schnitzeljagd in Rom auf der Suche nach Antimaterie. Der Bösewicht, der sie klaute, ist diesmal keine fehlgeleiteter Opus Dei Mönch, sondern ein höchst professioneller Auftragskiller. Neben der Antimaterie hat er auch gleich noch ein paar Kardinäle entführt, die dummerweise heiße Anwärter auf den Papstthron sind. Seine Heiligkeit sind nämlich vor einiger Zeit verstorben, so dass gerade Wahlen anstehen. Da allem Anschein nach die Illuminaten hinter der Sache stehen, engagiert der päpstliche Sicherheitsdienst den Symbologen Robert Langdon, um den alten, quer durch Rom führenden Weg der Erleuchtung wiederzufinden, der zum einen nur durch ausgefuchste Symbole gefunden werden kann und an dessen Ende die höchst explosive Antimaterie samt der Kardinäle versteckt sind. Um das Ganze für ihn noch etwas spannender zu machen, wird stündlich eine Geisel exekutiert, bevor um Mitternacht die Antimaterie den Vatikan in die Luft zu sprengen droht…

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Star Trek XI – Die Zukunft hat begonnen

Star Trek

von J.J. Abrams, mit Chris Pine, Zachary Quinto, Eric Bana, Karl Urban, Simon Pegg und Leonard Nimoy

Start Trek
Start Trek - Die Zukunft hat begonnen

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben Sternzeit 2233, und Captain Kirk wurde in einer Raumschlacht mit einem romulanischen Raumschiff getötet.

25 Jahre später ist sein Sohnemann James T. Kirk mangels väterlicher Führung (hatte Kirk nicht einem Vater, damals, in der alten Serie?!) zu einem ziemlichen Rebellen herangewachsen, der sich lieber in Bars mit Schlägereien als auf der Sternflottenakademie mit Vorlesungen herumtreibt. Nach einer besonders üblen Prügelei mit Sternflottenkadetten lässt er sich überreden, es mal als Rekrut versuchen. Und sei es nur, um den anderen Weichlingen zu zeigen, wer schneller Captain wird.

Noch ein paar Jahre später hat Kirk schon wieder Ärger, diesmal mit einem jungen Vulkanier namens Spock und vor einem Untersuchungssausschuss. Aber noch bevor er sich für die Manipulation des gefürchteten (und aus Star Trek XI bekannten) Kobayashi Maru Tests verantworten muss, bricht Alarm los. Schon wieder, so wie vor 25 Jahren, dringt ein romulanisches Schiff in den „Luft“raum der Vereinten Föderation der Planeten ein – und droht mit der Zerstörung jedes einzelnen dieser Planeten. Klar, dass die Jungspunde Kirk und Spock ihren Kleinkrieg da erstmal begraben müssen – und noch Verstärkung benötigen, bevor sie ihrem Feind endgültig den Garaus machen und zum ersten Mal das Universum retten können…

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Radio Rock Revolution

The Boat That Rocked

von Richard Curtis, mit Kenneth Branagh, Bill Nighy, Tom Brooke, Rhys Darby, Rhys Ifans, January Jones, Jack Davenport, Tom Sturridge und Philip Seymour Hoffman

Radio Rock Revolution
Radio Rock Revolution

Ende der 60er Jahre. Der Rock&Roll revolutioniert die Welt. Die ganze Welt? Nein, denn die britische BBC verweigert sich und ihren Hörern dieser Modeerscheinung, indem sie täglich nur 45 Minuten Rock & Pop im Programm hat. Klar, dass die Rocker das nicht gelten lassen können – Piratensender übernehmen das und beschallen die Insel mit täglich 24 Stunden feinstem Rock.
Eines dieser Boote ist Radio Rock, betrieben von dem etwas exzentrischen und sehr britischen Quentin (Bill Nighy). An seiner Seite eine handverlesene Schar noch sehr viel exzentrischer DJs, wie etwa der unbestrittene „Count“ (Philip Seymour Hoffman) oder der schweigsame(!) Frauenschwarm Mark. Zu ihnen gesellt sich der junge Carl, den seine Mutter zur moralischen Festigung ausgerechnet auf dieses Sex/Drugs/Rock’n’Roll-lastige Boot schickte – fortan lässt die Crew natürlich nichts unversucht, ihn zu verkuppeln. Natürlich nur, sofern sie sich damit nicht selbst eine Chance verbauen.
Da eine solches Treiben der Regierung natürlich ein Dorn im Auge ist, beauftragt sie Minister Dormandy (Kenneth Branagh) mit der (legalen) Abschaffung des Senders. Oder mit der Schaffung entsprechender Gesetze. Unterstützt von seinem Assistenten Tittham (bitte laut aussprechen. Im Original übrigens „Twatt„) und der Sekretärin Miss Clitt (s. Tittham) beginnt er, den Piraten das Leben schwerer zu machen. Doch das ficht sie nicht sonderlich, haben sie doch den unangefochtenen Supermoderator Gavin (göttlich: Rhys Ifans, der „Spike“ aus Notting Hill) anheuern können, der das Publikum bei der Stange (respektive Sendemast) hält.
Und so treibt die Crew dahin in einem Strom aus Rock, Sex, Alkohol, kleinen Streitereien und grenzenloser Freiheit. Bis die Regierung ihnen mit dem Schifffahrts-Schutzgesetz endgültig den Garaus machen will…

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Dorfpunks

Dorfpunks

von Lars Jessen, mit Cecil von Renner, Ole Fischer und Axel Prahl, nach einem Roman von Rocko Schamoni

Dorfpunks
Dorfpunks

Gestern schon gesehen. Die Besprechung kommt, wenn ich Bock hab… Das ist Punk!

OK, Ihr Spießer, jetzt geht’s weiter. Wir schreiben das Jahr 1984. Roddy Dangerblood ist ein Dorfpunk im idyllischen Ort Schmalenstedt (aka Lütjenburg, Kreis Plön). Zusammen mit seinen Mit-Punks erlebt er, nun ja, für seine Verhältnisse einige Abenteuer: Sie versuchen eine Band zu gründen, wobei ihre Kreativität sich schon mit dem finden des Bandnamens erschöpft, so dass ihre Auftritte nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Sie versuchen, die Ostsee im Schlauchboot zu überqueren, was sie fast das Leben kostet. Roddy versucht sich zu verlieben, was zwar zunächst mit einer Einladung zu einer Party belohnt, aber dann doch mit einem Rauswurf beendet wird. Aber die Punks wären nicht Punks, würden sie sich von Spießern die Laune verderben lassen. Und so besiegeln ihre Aktionen meist mit dem Spruch „War schon geil“ und jeder Menge eingedoster guter Laune (Bier). Doch wie alle guten Zeiten ist auch diese nicht von Dauer, und so beginnt das Leben, das weitergeht, die Gruppe langsam zerbrechen zu lassen. Am Ruhm liegt’s immerhin nicht…

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