von Baz Luhrman, mit Nicole Kidman, Hugh Jackman, David Wenham und Brandon Walters

zwischen Himmel und Hamburg
von Baz Luhrman, mit Nicole Kidman, Hugh Jackman, David Wenham und Brandon Walters

von Woody Allen, mit Javier Bardem, Rebecca Hall, Scarlett Johannson, Barcelona und Penélope Cruz

Vicky und Cristina sind in Barcelona, wie der Titel schon ahnen lässt. Beide sind enge Freundinnen, die es aus den USA für zwei Monate nach Barcelona verschlägt. Vicky, die in Kürze heiraten wird und feste Beziehungen bevorzugt, wil hier ihre Magisterarbeit schreiben. Cristina, die eher auf lose Beziehungen steht, will einfach nur mit um mal was anderes zu erleben. Nach der ersten Eingewöhnung treffen beide auf den Maler Juan Antonio, der ihnen anbietet, sie beide nach Orvieto mitzunehmen. Um sich eine Skulptur anzusehen, den wunderschönen Ort kennenzulernen und Liebe zu machen, wie er meint. Halb entsetzt (Vicky), halb fasziniert (Cristina) willigen die beiden schließlich ein, und die Verwicklungen beginnen. Nachdem er nun mit dem Wochenendausflug beider Leben aus der Bahn geworfen hat, kehren sie alle nach Barcelona zurück und versuchen, sich über ihre Wünsche klar zu werden. Was natürlich mit weiteren Verwicklungen verbunden ist, nicht zuletzt da mittlerweile Vickys Verlobter Doug für eine Blitzhochzeit im Anmarsch ist, und Juan Antonios Ex-Frau Maria Elena nach einem Sebstmord bei ihm einzieht – wo sich mittlerweile auch Cristina eingerichtet hat. Und wer nun erwartet, dass das alles zu einem ordentlichen Ende gebracht wird, für den haben Vicky, Cristina und Barcelona noch einige Überraschungen offen…
How to Lose Friends & Alienate People
von Robert B. Weide, mit Simon Pegg, Kirsten Dunst, Jeff Bridges und Gillian Anderson

Nähmen wir mal an, der Chefredakteur einer großen, erfolgreichen, New Yorker Society-Zeitschrift würde auf den Chefredakteur eines kleinen, erfolglosen, Hamburger Kino-Blogs aufmerksam werden und ihm einen Job als Redakteur anbieten. Nun, das ist mir noch nicht passiert (und wird es auch nicht), aber genau das passiert Sidney Young. Sidney wohnt über einer Döner-Bude, und seine Wohnung ist zugleich Redaktion für seine kleine Promi-Zeitschrift. Die Unprofessionalität des Teams, die winzige Auflage und der Mangel an Zugang zu Prominenten wird durch den Enthusiasmus und die Scharfzüngigkeit von Sidney locker wettgemacht. Das ist anscheinend auch Clayton Harding aufgefallen, seines Zeichens Chef des Glamour-Magazins Sharps. Er bietet ihm besagten Redakteursposten an, und im Handumdrehen bezieht Sidney seine Wohnung in New York – wieder über einer Dönerbude, der Aufstieg will verdient sein.Er merkt schnell, dass investigativer Journalismus in der oberflächlichen Welt des Showbusiness nunmal nicht gefragt ist, wenn PR-Agenten darüber entscheiden, wer was über ihre Schützlinge schreibt. Und mit seiner unverblümten, zynischen Art hat Sidney keine Chance, auch nur in die Nähe der Stars zu kommen. Stattdessen schafft er es in kürzester Zeit, alle seinen Chefs und Kollegen gegen sich aufzubringen, die den sonderlichen Engländer links liegen lassen. Nur seine hübsche Kollegin Alison Olsen steht ihm zur Seite, was ihm seinem Ziel aber auch nicht näherbringt. Denn Sidney würde nur zu gerne über die äußerst schmollmündige Newcomerin Sophie Maes etwas schreiben, die gerade in der Rolle der jungen Mutter Theresa in einer Art Dornenvögel-Film ihre Hollywoodkarriere zu beginnen versucht. Um an sie zu heranzukommen, bleibt Sidney aber nur ein Weg – er muss das Spiel mitspielen…
von Andrew Stanton, mit Wall·E und EVE

Roboter Wall·E führt ein recht bescheidenes Leben. Tagaus, tagein kehrt er den Müll unserer Zivilisation zusammen, presst ihn in Würfel und stapelt ihn ordentlich. Interessante Gegenstände sammelt er in seinem kargen Zuhause, dass er sich mit seinem einzigen Freund, einer Kakerlake, teilt. Sonst ist auch niemand da, denn die Menschen haben schon vor langer Zeit die verdreckte Erde verlassen. Einsamkeit überkommt ihn nur ab und zu, wenn ihn Stürme an sein Heim fesseln, und er mit alten Musicals seine Sehnsucht lindern muss. Doch eines Tages landet ein Raumschiff auf der Erde und lässt eine attraktive Roboterin zurück. Um Wall·E ist es natürlich sofort geschehen, aber bereits die Annäherung an die Angebetete gestaltet sich als schwierig. Konzentriert sucht sie den Müll nach etwas ab und quittiert Störungen etwas ungehalten durch wildes Umherballern mit ihrer großkalibrigen Wumme. Aber Wall·E lässt nicht locker. Gerade als seine Annäherungsversuche zu fruchten scheinen, wird EVE auf ihrer Suche fündig – und geht auf StandBy, um kurz darauf wieder aufgesammelt zu werden. Klar, dass Wall·E sich das nicht bieten lassen kann. Kurzerhand nimmt er sich frei und folgt EVE auf ihrer Reise zu ihrem Mutterschiff, wo der bescheidene Rest der Menscheit samt einem ganzen Schwung neuer Probleme auf beide wartet…
von Jan Kounen, mit Jean Dujardin, Jocelyn Quivrin und Vahina Giocante

Octave ist ein Genie. Und er ist mächtig. Er entscheidet über unsere Sehnsüchte, über unsere Entscheidungen. „Ich penetriere Ihr Gehirn und komme in Ihren Gedanken.“, verrät er dem Zuschauer. Octave arbeitet in der Werbebranche.
Für die Agentur „Ross & Witchcraft“ entwirft er Werbekampagnen, privat lebt er ein Leben voller Drogen, Partys, Geld und Frauen. Ohne Zynismus wäre sein Leben nicht zu ertragen, und so lässt er uns an seinem Wissen teilhaben, erklärt uns seine Welt und eröffnet uns erschreckende Erkenntnisse über unsere eigene Manipulierbarkeit. Sein Verhältnis mit der schönen Sophie macht ihm trotz all dem schönen Schein mehr zu schaffen, als er zugibt. So beginnt er allmählich, an seinem Leben zu zweifeln, und gegen all die Lügen zu rebellieren. Er versucht es zumidest – denn ist nicht auch Freiheit eine geschickte Illusion ?