Whatever Works

Whatever Works

von Woody Allen, mit Larry David, Evan Rachel Wood, Patricia Clarkson, Ed Begley Jr. und Henry Cavill

Whatever Works
Whatever Works

Boris Yellnikoff ist kein einfacher Mensch. Er hat zwar einmal fast den Physik-Nobelpreis gewonnen, aber jetzt fristet er sein Dasein als Rentner, humpelt nach einem Selbstmordversuch, bringt verwöhnten Kindern übelgelaunt Schach bei und pflegt seine Neurosen. Er fühlt sich als Genie unter geistigen Amöben, als einzig sehender unter Blinden, und er lässt es seine Mitmenschen auch wiessen. Da muss nicht groß erwähnt werden, dass er (nach einer dem Selbstmordversuch folgenden Scheidung) alleine lebt und nicht viele Freunde hat.

Doch eines Tages stolpert die junge Südstaatenschönheit Melodie in sein Leben. Die junge, etwas unerfahrene und naive, aber herzensgute Dame lässt sich von Boris spröder Art nicht abschrecken. Seine Sticheleien ignorierend erweicht sie sein Herz soweit, dass die beiden schließlich sogar heiraten. Doch Melodie hat auch Eltern, und als die auf der Suche nach Melodie nach und nach in Boris Wohnung eintrudeln, kommt erst richtig Schwung in die Geschichte…

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Liebe Mauer

Liebe Mauer

von Peter Timm, mit Felicitas Woll, Maxim Mehmet, Anna Fischer und Thomas Thieme

Liebe Mauer
Liebe Mauer

Lolle Franzi zieht aus der Provinz in die große Stadt. Wir schreiben das Jahr 1989, wir befinden uns in Berlin, am Puls des kalten Krieges und Lolles Wohnung liegt direkt am Grenzübergang. Neugierig und vor allem knapp bei Kasse macht sie gleich am ersten Tag eine Tour in den Osten, um für unglaublich wenig Geld einzukaufen. Doch der erste Kontakt mit den grimmigen Grenzbeamten ist schon unerfreulich, der zweite bei der Ausreise noch unerfreulicher. Gut, dass ihr der junge, gut aussehende und freundliche Beamte Sascha zu Hilfe kommt. Solchermaßen tief beeindruckt stellt Franzi entzückt fest, dass ihr Retter in Sichtweite ihrer Wohnung Dienst auf dem Wachturm schiebt. Solchermaßen befeuert entbrennt schnell eine grenzüberschreitende Liebe, die natürlich weder von Saschas Vorgesetzten, noch bei den Geheimdiensten in Ost und West unbemerkt bleiben. Doch wir wissen: Der 9 November 1989 ist nahe…

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Looking for Eric

Looking for Eric

von Ken Loach, mit Steve Evets, Stephanie Bishop, Gerard Kearns, Stefan Gumbs Eric Cantona

Looking for Eric
Looking for Eric

Eric ist am Ende. Seine große Liebe und erste Frau Lily hat er seid Jahren nicht mehr gesehen, seine zweit Frau ist längst abgheauen, seine halbwüchsigen Stiefsöhne strafen ihn mit Verachtung und vertreiben sich die Zeit mit Hehlerei, Internet und Filmen wie „Shaving Ryan’s Privates“, und auch sein Job als Postbote füllt ihn kaum noch aus. Seine Freunde und Kollegen machen sich schon seit geraumer Zeit Sorgen um ihn, doch ihre Versuche ihn aufzuheitern scheitern kläglich. Eine Geisterfahrt im Kreisverkehr bringt schließlich nicht nur einen Aufenthalt im Krankenhaus und eine kaputtes Auto, sondern auch die Wendung: Erics großes Idol, der Fußballer Eric Cantona, erscheint Eric. Zwar nur vor dessen geistigem Auge, aber dafür sehr hartnäckig. Als eine Art Coach nimmt er sich Eric vor, um Lily zurückzugewinnen, seine Söhne in den Griff zu bekommen und sein Leben wieder in die richtige Bahn zu lenken. Erste Lektion: „Nein“ sagen. Denn manchmal muss man „Nein“ sagen, um ein „Ja“ zu bekommen…

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Zerrissene Umarmungen

Los abrazos rotos

Von Pedro Almodóvar, mit Penélope Cruz, Lluís Homa, Blanca Portillo, José Luis Gómez, Tamar Novas und Rubén Ochandiano

Lost abratos rotos
Lost Abrato Rotos

Harry Caine ist Drehbuchautor, sogar ein recht erfolgreicher. Was ungewöhnlich ist, schließlich ist Harry blind. Was er nicht immer war. Als er aus der Zeitung vom Tod des Millionärs Ernesto Matel erfährt, und auch noch dessen Sohn mit der Bitte auftaucht, ein Drehbuch über das Leben des Vaters zu schreiben, bricht die Vergangenheit wieder über Harry ein. Und mit ihr die verdrängten Erinnerungen an die Zeit vor 14 Jahren, als Harry Caine noch Mateo Blanco hieß, ein erfolgreicher Regisseur war und unsterblich in Lena verliebt war, die Hauptdarstellerin seines Films – und Frau seines Geldgebers Ernesto. Natürlich kam es, wie es kommen musste. Aber es kam auch noch viel mehr, und die Wunden aus dieser Zeit sind auch vierzehn Jahre später nicht verheilt – Zeit, das zu ändern…

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Die Gräfin

The Countess

von Julie Delpy, mit Julie Delpy, William Hurt und Daniel Brühl

Die Gräfin
Die Gräfin

Ja, reiche Leute haben es nicht einfach. Das ist heute so, und auch schon früher. Das könnte auch Gräfin Erzebeth Bathory bestätigen. Jüngst verwitwet, ist sie in Ungarn anfang des 17. Jahrhunderts geradezu superreich und seeehr mächtig. Nur leider, wie sie es selbst zugibt, ist das Herz einer Frau ihre größte Schwäche. Und ihr Herz hat sie an den deutlich jüngeren Grafen Istvan verloren, sehr zum Missfallen von dessen Vater Graf Thruzo. Doch der erkennt bald das Potential dieser Situation, um Erzebeths Vermögen und Macht seinem eigenen Hause einzuverleiben. Der Junior wird fortgeschickt und zwangsverheiratet, und die Geliebte Erzebeth mit gefälschten Briefen im Glauben gehalten, Istvan hätte sie zu Gunsten einer Jüngeren aufgegeben. Von Liebeskummer zerfressen beginnt sie zu glauben, das Blut von Jungfrauen könne sie verjüngen und ihr Istvan wieder zurückbringen. Und als dieser Wahn immer mehr offensichtlich wird, beginnen ihre Feinde, sie endgültig zu vernichten. Sie beschuldigen sie der Hexerei und schicken ausgerechnet Istvan, um dem nachzugehen. Doch die Beweise sind erdrückend…

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