Was CJuergens.de für den Kinogänger, ist Fernsehkritik.tv für den Fernsehzuschauer – ein unabhängiges, unterhaltsames und kritisches Medium. Jeden Monat erfreut uns der Hamburger Journalist Holger Kreymeier in seinem Podcast mit einem vernichtenden Blick auf die deutsche Medienlandschaft. Er geht dabei engagiert und detailliert auf das ein, was Marcel-Reich Ranicki in seiner berühmten Ansprache nur anreissen konnte, und kämpft als eine Art Don Quichote des Qualitätsfernsehens gegen die Windmühlen des Fernsehmülls. Sprich, er macht genau das, was ich eigentlich von den Öffis für meine Fernsehgebühren erwarte.
Mein Senf
Zehntausendfacher Erfolg

Zehntausende Menschen fanden sich am Samstag in Berlin zu der erwähnten Demo gegen Vorratsdatenspeicherung und Massenüberwachung der Bevölkerung unter dem fadenscheinigen Vorwand des Terrorschutzes zusammen – die Zahlen schwanken zwischen 15.000 (Polizei) und 50.000 (Veranstalter). In beiden Fällen ist es den Veranstaltern gelungen, deutlich mehr Menschen als im Vorjahr zu mobilisieren. Erfreulicherweise kam es nicht einmal zu Ausschreitungen, trotz der recht zahlreichen Schwarzvermummten – ob das nun Verdienst der recht deutlichen Worte der Organisatoren oder dem umsichtigen Vorgehen der Polizei zu verdanken ist, sei dahingestellt. Auf jeden Fall war so dem Anliegen der Masse mehr gedient. Ein weiterer recht erfreulicher Aspekt ist, dass die Demo dieses Jahr von den Medien etwas mehr Beachtung fand (s. Pressestimmen) – für diese Aufmerksamkeit wurde explizit der „Werbung“ der Telekom gedankt, die gerade mal wieder zig Millionen Kundendaten fast ungeschützt im Netz rumliegen hatte.
KfW – intern
Liebe Leser,
rund zwei Jahren CJuergens.de, in denen ich mich in die Untiefen des investigativen Journalismus einarbeiten konnte, zwei Jahre voller schonungsloser Aufdeckung unhaltbarer Zustände (bes. im Kino), tragen ihre Früchte. So hat mir ein Insider der KfW-Bank vertrauliche Informationen über die Hintergründe der Millionenüberweisung an die pleitegegangene US-Bank Lehman-Brothers vertrauensvoll weitergeleitet.
Wir haben in der Redaktion lange diskutiert, ob wir diese erschütternden Insider-Informationen in ihrer vollen Schnongslosigkeit hier veröffentlichen sollen. Letztlich haben wir uns unserer Verantwortung als unabhängiges Informationsmedium verpflichtet gefühlt und zeigen hier, alles andere als exklusiv, diese erschütternden Dokumente:
Pottsblitz
Wäre es ein Film gewesen, hätte er ob seiniger rührigen Handlung vermutlich bösen Spott seitens der Kritik geerntet, er wäre als Kitsch verrissen worden. Aber es war eben kein Film, sondern es ist unglaublicherweise wirklich genau so passiert, wie es das Video beweist:
[youtube 1k08yxu57NA]
Charlie Bartlett
Charlie Bartlett
von Jon Poll, mit Anton Chelvin, Kat Dennings, Hope Davis und Robert Downey Jr.

Leute wie Ihr sei der Grund, dass Leute wie ich Medikamente brauchen.
, so steht es auf Charlie Bartletts T-Shirt. Und in der Tat braucht er Medikamente, und zwar in rauen Mengen. Nicht für sich, sondern hauptsächlich für seine Mitschüler, denen er sich als Hobby-Psychiater für Ihre Probleme anbietet und eben auch noch die passenden Pillen verschreibt. Seinen einstigen Peiniger, den Schulschläger Tyler, hat er als Geschäftspartner zum Einlösen der Rezepte angeworben. Das der aus sehr wohlsituiertem Hause stammende Charlie diese Art Geschäfte eigentlich nicht nötig hat, ist schnell klar. Aber nachdem er zuvor wegen des Fälschens von Führerscheinen im großen Maßstab von der Privatschule geflogen ist, muss er seiner Beliebtheit eben auf andere Weise nachhelfen. Dass er uf diese Art und Weise seinen Mitschülern und so auch seiner Schule besser hilft als die Schulleitung mit dem Aufstellen von Kameras, ist ein willkommener Nebeneffekt. Nicht allerdings für Rektor Nathan Gardner, der seinerseits weniger erfolgreich gegen sein Beliebtheitsproblem ankämpft, und dem Charlie daher ein Dorn im Auge ist. Das Charlie zu allem Überfluss noch mit dessen Tochter Susan anbändelt, macht die Situation nicht einfacher…