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Män som hatar kvinnor

von Niels Arden Oplev, mit Michael Nyqvist, Noomi Rapace, Peter Haber und Ewa Fröling, nach dem Roman von Stieg Larsson

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Seit über dreißig Jahren erhält der Industrielle Henrik Vanger zu seinem Geburtstag eine getrocknete Blume. Die Freude darüber ist gering, denn er ist überzeugt, dass der Mörder seiner Nichte Harriet dahinter steckt und ihn so verhöhnen will. Im Anbetracht seines fortgeschrittenen Alters beschließt er, den Journalisten Mikael Blomkvist mit er Aufklärung des Falles zu beauftragen – denn ihre Leiche und der Täter wurden nie gefunden. Mikael kommt das recht gelegen, ist er doch gerade wegen Verleumdung zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Ideal für eine kleine Recherche im abgelegenen Norden Schwedens also. Virtuell auf dem Fersen dabei ist ihm immer die Ermittlerin Lisbeth Salander, die als Hackerin für eine Detektei Mikael ausgekundschaftet hat und so auf ihn aufmerksam wurde. Ihre volle Aufmerksamkeit kann sie Mikael dabei nicht schenken, denn sie hat gerade ein ziemliches Problem mit ihrem neuen Vormund, der alles andere als ihr Bestes will. Doch die zierliche, kleine Person sollte man nicht unterschätzen, denn sie weiß sich zu wehren gegen Männer, die Frauen hassen. Was sie allerdings nicht ansatzweise vorbereiten könnte auf das, was sie mit Mikael noch über die Vorgänge im Jahre 1966 herausfinden wird; das Jahr, in dem Harriet verschwand…

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Und noch'n Kino – "Passage" macht dicht

Ist ja echt traurig, wie die schönsten Kinos Hamburgs eins nach dem anderen geschlossen werden. Jetzt hat es, wie ich gestern erschüttert feststellen musste, auch die „Passage“ getroffen. Mit dem schönen Foyer, dem prächtigen Kino 1 mit der einzigartigen Breitbildleinwand, die sich dem beeindruckten Publikum entgegenfaltete und umweht vom Hauch der Geschichte war es definitv … Weiterlesen …

This Is It

This Is It

von Kenny Ortega, mit Michael Jackson

This is it
This is it

Oh Mann, was soll man als kleiner Freizeitkinoreporter noch über Michael Jackson schreiben, was nicht schon woanders geschrieben wurde. Und warum muss ich das hier eigentlich schreiben, wo Musik doch eher Tobes Metier ist. Aber da der sich Michael Jackson verweigert und „This is it“ eben auch ein Kinofilm ist, sitze ich hier und lausche dem dazugehörigen unvermeidlichen Soundtrack, während ich meine Gedanken kreisen lasse wie Michael seine Füße…

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Looking for Eric

Looking for Eric

von Ken Loach, mit Steve Evets, Stephanie Bishop, Gerard Kearns, Stefan Gumbs Eric Cantona

Looking for Eric
Looking for Eric

Eric ist am Ende. Seine große Liebe und erste Frau Lily hat er seid Jahren nicht mehr gesehen, seine zweit Frau ist längst abgheauen, seine halbwüchsigen Stiefsöhne strafen ihn mit Verachtung und vertreiben sich die Zeit mit Hehlerei, Internet und Filmen wie „Shaving Ryan’s Privates“, und auch sein Job als Postbote füllt ihn kaum noch aus. Seine Freunde und Kollegen machen sich schon seit geraumer Zeit Sorgen um ihn, doch ihre Versuche ihn aufzuheitern scheitern kläglich. Eine Geisterfahrt im Kreisverkehr bringt schließlich nicht nur einen Aufenthalt im Krankenhaus und eine kaputtes Auto, sondern auch die Wendung: Erics großes Idol, der Fußballer Eric Cantona, erscheint Eric. Zwar nur vor dessen geistigem Auge, aber dafür sehr hartnäckig. Als eine Art Coach nimmt er sich Eric vor, um Lily zurückzugewinnen, seine Söhne in den Griff zu bekommen und sein Leben wieder in die richtige Bahn zu lenken. Erste Lektion: „Nein“ sagen. Denn manchmal muss man „Nein“ sagen, um ein „Ja“ zu bekommen…

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Das Weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte

Das Weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte

von Michael Haneke, mit Christian Friedel, Ulrich Tukur, Burghart Klaußner, Josef Bierbichler, Rainer Bock, Leonie Benesch und Detlef Buck

Das weiße Band
Das weiße Band

„Ey“, „Digger“, „Alder“, „krass“, „geil“ – nix da! Im Jahre 1913 haben Schüler noch Respekt vor Eltern und Lehrern, grüßen höflich, widersprechen nicht und sind sittsam angezogen. Wir bekommen auch eine ziemlich konkrete Vorstellung davon, warum das so ist. Denn unter dem Regiment der Honoratioren des Dorfes, bestehend aus Pastor, Baron, Doktor und Lehrer, werden Fehltritte streng und unnachgiebig gestraft – natürlich immer im Einklang mit Gottesfurcht und Tradition.

Der Lehrer ist es nun, von dessen Stimme wir durch die mysteriösen Ereignisse geführt werden, die, wie er anscheinend aus einer Zukunft als alter Mann befindet, „ein erhellendes Licht auf manche Vorgänge in unserem Land“ werfen könnten. Es beginnt mit dem Doktor, der bei einem Ausritt durch ein perfide gespanntes Drahtseil zu Fall und ins Krankenhaus gebracht wird. Es setzt sich fort mit einer Bäuerin, die im Sägewerk des Barons tödlich verunglückt, voraufhin der Sohn des Barons entführt und später misshandelt vorgefunden wird.

Trotz der Apelle des gestrengen Pastors und des Barons, zur Aufklärung der Taten beizutragen, setzen sich die Vorfälle fort. Wozu das zunehmende Misstrauen der Bevölkerung, meist gefangen in gegenseitigen Abhängigkeiten und Traditionen, sicher auch seinen Teil beiträgt. Zunächst abgelenkt durch eine zarte Romanze ist es schließlich der Dorflehrer, dem in diesem Zusammenhang etwas am Verhalten seiner Schüler merkwürdig vorkommt. Besonders die Kinder des Pastors fallen ihm auf, die bei den Unfällen meist als Erste am Unglücksort waren. Sie tragen, von ihrem Vaters als Strafe für unbedeutende Vergehen auferlegt, bereits seit Monaten ein Zeichen der Reinheit und Unschuld an ihrer Kleidung – das weiße Band.

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