Stirb langsam 4.0

Live Free or Die Hard
von Len Wiseman, mit Bruce Willis, Timothy Olyphant und Justin Long

Stirb Langsam 4.0 - PlakatDer uns allen bekannte John McLane muss sich wieder mal mit einem Übeltäter rumschlagen, der mit einem perfiden Plan einen Angriff auf McLanes Allerheiligstes plant – ein grabschfreudiges Highschool-Bürschchen hat ein Date mit seiner Tochter. Nachdem er erfolgreich eingegriffen hat und sein Töchterchen nicht mehr mit ihm redet, ist er mal wieder zur falschen Zeit am falschen Ort: Er erhält den Auftrag, den Computer-Freak Matt Farrell zum Verhör nach Washington zu fahren. Das das kein Selbstgänger ist, merkt McLane recht schnell, nachdem die Abhol-Aktion mit 5 Leichen und einer zerbombten Wohnung endet. In Washington angekommen versaut ihm ein Angriff unbekannter Hacker auf die Computersysteme der USA weiter den Tag. Unterstützt vom digitalen Matt beginnt der analoge John, sich auf die Spur der Verbrecher unter der Leitung des genialen Thomas Gabriel zu machen. Und dabei geht einiges zu Bruch…

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2 Tage in Paris

2 days in Paris
von Julie Delpy, mit Julie Delpy und Adam Goldberg.

Die Französin Marion und Amerikaner Jack sind seit zwei Jahren zusammen. Auf der Rückreise von einem Italienurlaub machen die beiden einen Abstecher zu Marions Eltern nach Paris, im Laufe dessen sie auf eine erschreckende Anzahl an Ex-Liebhabern von Julie treffen – was der ohnehin schon leicht angeknacksten Beziehung nicht gerade gut tut. Und während im Wirkenskreis von Marions ausgeflippten Späthippie Eltern, Geschwistern und diversen Ex-Freunden und langen Partynächten Jack mit seinem Französich auf „Mercy“-Niveau versucht den Durchblick zu behalten, treffen wir auf Burger-Terroristen, Amis auf der Suche nach dem Louvre, Wasserrohrbrüche, gebügelte Jeans und erleben den alltäglichen Wahnsinn einer Weltmetropole – der Stadt der Liebe…

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Shoppen

Shoppen
von Ralf Westhoff, mit Sebastian Weber, Anna Böger u.v.a.

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München, Stadt der Singles. Oder auch Singlefalle: „Da sitzt Du im Café, trinkst Deinen Cappuccino, genießt den Fön und – BAM – bist Du 55 und merkst, das Du kein Leben gehabt hast…“. Solche und ähnliche Einsichten in die Welt der Singles erleben wir bei einem Speed-Dating. Zehn Männer und zehn Frauen sitzen sich gegenüber, und haben genau 5 Minuten sich kennenzulernen. Dann wird gewechselt. Mit dabei Gigolo Patrick mit seinem rosa Hemd, Nervensäge Mediha mit ihrem rastlosen Mundwerk, Controller Patrick mit seiner Checkliste, die melancholische Krankenschwester Lisa, Urbayer Stephan aus dem todlangweiligen Partenkirchen, die hübsche und reservierte Julia, der narzistische Falk, die emanzipierte Testosteronbombe Susanne und andere. Amüsiert werden wir Zeuge, wie im Gespräch Welten aufeinanderprallen, aber auch der eine oder andere Topf seinen Deckel findet…

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Vier Minuten

Vier Minuten
von Chris Kraus, mit Monica Bleibtreu und Hannah Herzsprung

Vier Minuten - DVD bestellenTraude Krüger sitz schon seit Jahrzehnten im Knast. Genauer gesagt: Sie arbeitet dort. Angefangen hat sie in einer Zeit, als der Gefängnisdirektor noch Sturmbannführer hieß, dementsprechend kennt sie den Knast in- und auswendig, kennt alles und jeden. Ach ja, sie ist übrigens Klavierlehrerin. Als solche trifft sie auf die junge Jenny von Löben, die flucht, Wachleute verprügelt, Fingernägel kaut, ungepflegt ist und respektlos gegenüber Traude. Aber sie ist ein Naturtalent am Piano. Und so versuchen es beide miteinander. Nach und nach entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Frauen, die außer der Musik eigentlich nichts gemeinsam haben. Und gegen alle inneren und äußeren Widerstände schafft es Jenny mit Traudes Hilfe bis ins Finale von „Jugend musiziert“, wo sie ihre Vier Minuten hat…

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Abschalten!

Apaga y vámonos
von Manel Mayol

Regisseur Manel Mayol nimmt sich in diesem Dokumentarfilm der Sache der Mapuche- und Pehuenche-Indianer aus Chile an. Diese stellen einen Großteil der chilenischen Bevölkerung, und bewohnen seit Jahrhunderten das Gebiet um den BioBio Fluss. Genauer gesagt: bewohnten. Denn in den 90er Jahren begann der spanische Energiekonzern, der den Fluss bereits zur Zeit der Pinochet-Regierung aufkaufte, mit dem Bau eines Staudamms. Nicht dass Chile selber so großen Energeibedarf hätte, aber als multinationaler Stromlieferant hat ENDESA auch außerhalb Chiles genügend Abnehemer für die Energie. Dass die Mapuche wenig begeistert sind, umziehen zu müssen und die Grabstätten ihrer Ahnen dem Wasser zu übergeben, leuchtet ein. Doch letztlich interessiert es außer ihnen keine Sau.

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