Australia

von Baz Luhrman, mit Nicole Kidman, Hugh Jackman, David Wenham und Brandon Walters

Australia
Australia
England, 1939. Um ihren treulosen Ehemann vom Verkauf ihrer Rinderfarm Faraway Downs abzuhalten, macht sich die resolute Lady Sarah Ashley auf den Weg nach Australien. Dort angekommen lässt sie sich von dem verwegenen Viehtreiber Drover zur Farm führen,  findet dort aber statt eines treulosen einen toten Ehemann vor, dafür aber einen treulosen Verwalter in Gestalt von Neil Fletcher.  Der hat nicht nur ihren Gatten auf dem Gewissen, sondern auch das Vieh an der Großviehhändler King Carney verkauft. Nun, da das mehr als ein Kündigungsgrund ist, schmeißt sie Fletcher kurzerhand raus, klaut mit Hilfe von Drover und dem Rest der Belegschaft ihr Vieh zurück und will es nach Darwin treiben, um die Farm halten zu können. Neben dem natürlich nur widerwillig mitmachenden Drover sind ihr dabei auch der Halb-Aborigine-Junge Nullah mit seinem Opa King George eine Hilfe, wogegen Fletcher mit seinen Schergen den Viezug mit allen Mitteln sabotieren. Dass sie es trozdem schaffen, ist klar, doch der Film ist bis hier noch nicht mal eine Stunde alt. Daher kommt es in Darwin zu weiteren Verwicklungen um Carney, Fletcher, Nullah, die Briten, den zweiten Weltkrieg und das „Resozialisierungsprojekt“ für Mischlingskinder;  und natürlich auch zwischen Lady Ashley und Drover …

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Kurzer Prozess – Righteous Kill

Righteous Kill

von Jon Avnet, mit Al Pacino und Robert DeNiro

Righteous Kill
Righteous Kill

Die beiden Cops Pacino und DeNiro, quatsch, Turk und Rooster sind einem Serienkiller auf der Spur, der, wie es in der Natur von Serienkillern liegt, serienweise Leute umbringt. Die Opfer sind meist Kinderschänder, Gewalttäter, Zuhälter, Drogenhändler und schlimmeres, was das Mitleid sowohl von Turk und Rooster als auch vom Zuschauer in Grenzen hält, aber die beiden sind nun mal Cops und müssen auch einen solchen Killer finden. Schnell stellt sich heraus, dass der Killer nur in den Reihen der Polizei zu finden sein kann, und nicht viel später fällt der Verdacht auf Turk, hat er doch mit verdächtig vielen Opfern etwas zu tun gehabt. Für den Zuschauer ist er natürlich von Anfang an verdächtig, gibt er das doch gleich zu Beginn vor laufender Kamera zu. Doch bis wir da Gewissheit haben (und als erfahrener Kinogänger haben wir natürlich unsere Zweifel), müssen wir noch Zeuge zahlreicher Morde, Liebschaften, Streitereien und falscher Hinweise werden…

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Vicky Cristina Barcelona

Vicky Cristina Barcelona

von Woody Allen, mit Javier Bardem, Rebecca Hall, Scarlett Johannson, Barcelona und Penélope Cruz

Vicky Cristina Barcelona
Vicky Cristina Barcelona

Vicky und Cristina sind in Barcelona, wie der Titel schon ahnen lässt. Beide sind enge Freundinnen, die es aus den USA für zwei Monate nach Barcelona verschlägt. Vicky, die in Kürze heiraten wird und feste Beziehungen bevorzugt, wil hier ihre Magisterarbeit schreiben. Cristina, die eher auf lose Beziehungen steht, will einfach nur mit um mal was anderes zu erleben. Nach der ersten Eingewöhnung treffen beide auf den Maler Juan Antonio, der ihnen anbietet, sie beide nach Orvieto mitzunehmen. Um sich eine Skulptur anzusehen, den wunderschönen Ort kennenzulernen und Liebe zu machen, wie er meint. Halb entsetzt (Vicky), halb fasziniert (Cristina) willigen die beiden schließlich ein, und die Verwicklungen beginnen. Nachdem er nun mit dem Wochenendausflug beider Leben aus der Bahn geworfen hat, kehren sie alle nach Barcelona zurück und versuchen, sich über ihre Wünsche klar zu werden. Was natürlich mit weiteren Verwicklungen verbunden ist, nicht zuletzt da mittlerweile Vickys Verlobter Doug für eine Blitzhochzeit im Anmarsch ist, und Juan Antonios Ex-Frau Maria Elena nach einem Sebstmord bei ihm einzieht – wo sich mittlerweile auch Cristina eingerichtet hat. Und wer nun erwartet, dass das alles zu einem ordentlichen Ende gebracht wird, für den haben Vicky, Cristina und Barcelona noch einige Überraschungen offen…

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New York für Anfänger

How to Lose Friends & Alienate People

von Robert B. Weide, mit Simon Pegg, Kirsten Dunst, Jeff Bridges und Gillian Anderson

New York für Anfänger
New York für Anfänger

Nähmen wir mal an, der Chefredakteur einer großen, erfolgreichen, New Yorker Society-Zeitschrift würde auf den Chefredakteur eines kleinen, erfolglosen, Hamburger Kino-Blogs aufmerksam werden und ihm einen Job als Redakteur anbieten. Nun, das ist mir noch nicht passiert (und wird es auch nicht), aber genau das passiert Sidney Young. Sidney wohnt über einer Döner-Bude, und seine Wohnung ist zugleich Redaktion für seine kleine Promi-Zeitschrift. Die Unprofessionalität des Teams, die winzige Auflage und der Mangel an Zugang zu Prominenten wird durch den Enthusiasmus und die Scharfzüngigkeit von Sidney locker wettgemacht. Das ist anscheinend auch Clayton Harding aufgefallen, seines Zeichens Chef des Glamour-Magazins Sharps. Er bietet ihm besagten Redakteursposten an, und im Handumdrehen bezieht Sidney seine Wohnung in New York – wieder über einer Dönerbude, der Aufstieg will verdient sein.Er merkt schnell, dass investigativer Journalismus in der oberflächlichen Welt des Showbusiness nunmal nicht gefragt ist, wenn PR-Agenten darüber entscheiden, wer was über ihre Schützlinge schreibt. Und mit seiner unverblümten, zynischen Art hat Sidney keine Chance, auch nur in die Nähe der Stars zu kommen. Stattdessen schafft er es in kürzester Zeit, alle seinen Chefs und Kollegen gegen sich aufzubringen, die den sonderlichen Engländer links liegen lassen. Nur seine hübsche Kollegin Alison Olsen steht ihm zur Seite, was ihm seinem Ziel aber auch nicht näherbringt. Denn Sidney würde nur zu gerne über die äußerst schmollmündige Newcomerin Sophie Maes etwas schreiben, die gerade in der Rolle der jungen Mutter Theresa in einer Art Dornenvögel-Film ihre Hollywoodkarriere zu beginnen versucht. Um an sie zu heranzukommen, bleibt Sidney aber nur ein Weg – er muss das Spiel mitspielen…

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Der Mann der niemals lebte

Body of Lies

von Ridley Scott, mit Leonardo DiCaprio, Mark Strong und Russell Crowe

Der Mann der niemals lebte
Der Mann der niemals lebte
Roger Ferris hat’s auch nicht leicht. Da will er einfach nur solide Arbeit im Kampf gegen Terroristen leisten, doch ständig mischt sein Chef sich ein und vermasselt ihm seine fein durchdachten Pläne mit halbgaren Aktionen. Doch der Reihe nach. Ferris hat nicht wirklich ein Zuhause, seine Frau verlässt ihn gerade. Kein Wunder, hält er sich doch meistens im Geheimdienst ihrer CIA im nahen Osten auf, um Terroristen zu jagen. Oder besser noch: Die Oberterroristen. Ein solcher macht ihm in Person von Al Saleem gerade besonders zu schaffen, da der zwar fleissig Attentate verübt, sich aber moderner Technik völlig verweigert, was ihn für die mit modernster Technik operierende CIA schwer aufspürbar macht. Daher ist hier gute, solide Geheimdienstarbeit gefragt, für die Ferris als intimer Kenner von Land und Leuten prädestiniert ist. Mit Hilfe des jordanischen Geheimdienstchefs Hani Salaam, dessen Vertrauen er zu gewinnen weiß, schafft er es schließlich, Hinweise auf das Versteck von Al Saleem zu finden. Mit etwas Geduld und Überwachung wäre es da nur eine Frage der Zeit, bis Al Saleem ihm ins Netz geht. Doch sein anfangs erwähnter Chef sieht das etwas anders – er will schnelle Erfolge und keine langweilige Spionage. Nur dass er mit seinen Aktionen eben nicht nur die Jagd auf Saleem behindert, sondern auch Ferris in Lebensgefahr bringt. Und dessen große Liebe, die Krankenschwester Aisha. Doch Ferris wäre nicht Ferris, wenn er nicht noch ein As im Ärmel hätte…

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