Unterwegs – Belgien Kompakt!

Tja, während sich deutschen Partytouristen beim hemmungslosen Genuss von hygienisch bedenklichen Getränken aus Eimern in ihrem Sommerurlaub gleich Flugzeugladungsweise mit der Schweinegrippe infizieren, hat es  mich in diesem Sommer ins biedere Belgien verschlagen……sicher ist sicher.

Ja, ja, da kann ich mir die Fragezeichen in euren Augen quasi vorstellen. Warum also fährt der Typ, der sich sonst immer sonstwo in der Welt rumtreibt, ausgerechnet im Sommer nach Belgien? Die Antwort darauf ist so simpel, wie sie nur sein kann:  Der einzige günstige Flug  zu einem Ziel, wo ich noch nicht gewesen bin, ging nach Brüssel. Und da ich mal wieder, wie man in Hamburg so schön sagt: Hummeln im Arsch Hintern [besser, d. Red.] hatte, muss dann zur Not auch mal Belgien herhalten. Hier also ein ausführlicher und kalorienhaltiger Bericht von einer Woche im Land von Bier, Pommes, Waffeln, Schokolade und aufgeschlipsten EU-Komissaren.

Brüssel Großer Markt
Brüssel Großer Markt

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Sonntägliche Zensurgedanken

So nich'
So nich'

In der Schwüle eines faulen Augustsonntags ist nichts besser, als sich fast bewegungslos durch die Weiten des Internet zu klicken und sich über dessen Zukunft Sorgen zu machen. Denn das Internet als freies, demokratisches und zum Leidwesen einiger wie auch zur Freude vieler eben schwierig kontrollierbares Medium gerät mittlerweile immer mehr in das Schussfeld unserer Politik. Als rechtsfreier Raum und Hort von Kinderschändern, Kriminellen, Betrügern, Diffamierern und Mobbern ist es wohl auch höchste Zeit, dass der Staat hier regulierend eingreift. Vor allem auch deshalb, weil es im aufkommenden Wahlkampf ein so schön dankbares Thema hergibt. Hier kann man sich als Kämpfer(in) für Recht und Ordnung noch mal so richtig schön bei deutschen Stammtischen und Massenmedien hervortun, ohne allzu viel Leuten weh zu tun (von 135.000 notorischen Kritikern mal abgesehen, aber das ist immer noch verhältnismäßig wenig). Und das Beste dabei ist auch, dass man die Kosten für die Maßnahmen auch noch anderen aufs Auge drücken kann, ohne den durch die Rettung systemrelevanter Banken eh schon zu Genüge belasteten Steuerzahler noch weiter zur Kasse zu bitten. Was will man mehr?

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Harry Potter und der Halbblutprinz

Harry Potter and the Half-Blood Prince

von David Yates, mit Harry Potter Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Alan Rickman, Maggie Smith, Helena Bonham Carter, Michael Gambon, Jim Broadbent und Robbie Coltrane

Harry Potter und der Halbblutprinz
Harry Potter und der Halbblutprinz

Wo waren wir nochmal stehen geblieben … ach ja, irgendwas mit Todessern (nicht zu verwechseln mit Todesstern). Zu denen gehörte auch Dracor Malfoys Vater, der dafür jetzt in Askaban einsitzt. Oder tot ist? Egal. Sohnemann ist daher auf Harry nicht soooo gut zu sprechen, was neuen Stress fürs neue Jahr verspricht. Besonders deshalb, weil Draco sich, der Familientradition folgend, den Todessern angeschlossen hat. Und seinen ersten Auftrag gleich mit nach Hogwarts nimmt, unterstützt von dem seit Teil 1 notorisch mysteriösen Professor Snape. Denn der musste einen unbrechbaren Eid leistet, den guten Draco bei seinen durchtriebenen Taten nach besten Kräften zu unterstützen.
Doch Harry und seine Bagaluten ahnen nichts von diesem aufwallenden Unheil. Sie sind mehr damit beschäftigt, ihre aufwallenden Hormone in den Griff zu bekommen, und die Auswahl an hübschen, für Harry schmachtenden Schülerinnen ist nicht eben gering. Aber nebenbei gibt es ja noch Ablenkung durch den Unterricht, und da kann Harry im neuen Fach Zaubertränke glänzen, in deren Kunst er vom neuen Professor Slughorn unterwiesen wird. Was Slughorn nicht weiß, ist dass Harry für seine Kunstfertigkeit mal wieder Unterstützung von einem Buch hat. Diesmal ist es ein abgegriffenes Schulbuch für Zaubertränke. Es gehörte einmal einem wirklich talentierten, geheimnisvollen Schüler, der sich der Halbblutprinz nannte. Der hat die Rezepte des Buches mit etlichen Verbesserungen versehen, die Harry bald zum Star der (Zaubertrank-)Kochszene machen. Einen solchen Star gab es vor etlichen Jahren schon einmal, erinnert sich Professor Dumbledore, und aus ihm wurde der, dessen Namen man nicht ausspricht (wohl aber ausschreibt): Lord Voldemort. Auch er war damals Schüler bei Slughorn, und zwar eine sehr wissbegieriger. Doch was genau ihm Slughorn damals alles beibrachte, darüber schweigt er. Aber da das Wissen darum für Dumbledore sehr wichtig ist, bittet er den Schüler, der sich Slugorns Vertrauen verdient hat, um Mithilfe. Und schon hat Harry wieder einen gefährlichen Auftrag…

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