Unterwegs – Was nehm ich nur mit?

Ich kann ja gut verstehen, dass es für kofferträgerverwöhnte Pauschaltouristen nicht einfach ist, Vertrauen zu einem Trageutensil wie einem Rucksack aufzubauen. Zumal er im leeren Zustand einem kleinen, zusammengefallenen Haufen Stoff gleicht, nur um vollgepackt dann so auszusehen, als würde man es ohne eine Horde himalayaerprobter Scherpas nie weiter als bis zur nächsten Straßenecke schaffen.

Viele verzagen ja schon vor Urlaubsantritt beim Packen ihrer überdimensionierten Hartschalenkoffer und entschließen sich dann resigniert für die Anmeldung von Übergepäck. Wir aber widmen uns heute der Kunst, den Minimalismus in Perfektion auszuleben und damit der Fragen Halbschuhe oder Wanderstiefel, Sandalen oder Flip Flops, 3 oder 12 Unterhosen – ähm – Claudia hol die Hartschalenkoffer vom Dachboden wir buche doch lieber wieder pauschal und nehme einfach alles mit.

Welches Schuhwerk darfs den sein?
Welches Schuhwerk darfs den sein?

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Dorfpunks

Dorfpunks

von Lars Jessen, mit Cecil von Renner, Ole Fischer und Axel Prahl, nach einem Roman von Rocko Schamoni

Dorfpunks
Dorfpunks

Gestern schon gesehen. Die Besprechung kommt, wenn ich Bock hab… Das ist Punk!

OK, Ihr Spießer, jetzt geht’s weiter. Wir schreiben das Jahr 1984. Roddy Dangerblood ist ein Dorfpunk im idyllischen Ort Schmalenstedt (aka Lütjenburg, Kreis Plön). Zusammen mit seinen Mit-Punks erlebt er, nun ja, für seine Verhältnisse einige Abenteuer: Sie versuchen eine Band zu gründen, wobei ihre Kreativität sich schon mit dem finden des Bandnamens erschöpft, so dass ihre Auftritte nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Sie versuchen, die Ostsee im Schlauchboot zu überqueren, was sie fast das Leben kostet. Roddy versucht sich zu verlieben, was zwar zunächst mit einer Einladung zu einer Party belohnt, aber dann doch mit einem Rauswurf beendet wird. Aber die Punks wären nicht Punks, würden sie sich von Spießern die Laune verderben lassen. Und so besiegeln ihre Aktionen meist mit dem Spruch „War schon geil“ und jeder Menge eingedoster guter Laune (Bier). Doch wie alle guten Zeiten ist auch diese nicht von Dauer, und so beginnt das Leben, das weitergeht, die Gruppe langsam zerbrechen zu lassen. Am Ruhm liegt’s immerhin nicht…

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Zensursula und die Internetausdrucker [Update 2]

Löschen statt Sperren
Löschen statt Sperren

Morgen wird in Berlin eine Mahnwache gegen Internetsperren stattfinden, wie die heise-online berichtet. Anlass ist eine Pressekonferenz von Ursula von der Leyen. In ihr will sie die „freiwillige“ Selbstverpflichtung einiger Provider bekanntgeben, künftig anhand einer (dann geheimen) Sperrliste des BKA den Zugang zu kinderpornographischen Internetseiten zu sperren.

In ihrer letzten Ausgabe hat sich die c’t sehr ausführlich und sachlich dieser Thematik angenommen, und sowohl die Sperren wie auch die Argumentation von der Leyens auseinandergenommen.

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Milk

Milk

von Gus van Sant, mit Sean Penn und Josh Brolin.

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Milk

Harvey Milk ist schwul, und findet das auch gut so. Allerdings steht er und die schwule Gemeinde in San Francisco Ende der 60er Jahre damit recht allein. Die Polizei hasst sie, die Bevölkerung ignoriert sie und eine handvoll erzkonservativ-Religiöser  Politiker will ihnen per Gesetz das Leben noch schwerer machen. Also entschließt Harvey sich, dem etwas entgegen zu setzen und wird zum Kristallisationskeim einer Schwulenbewegung. Mehr noch, er will sogar in die Politik einsteigen, um schwulenfeindliche Gesetze dort zu bekämpfen, wo sie entstehen – im Rathaus. Im fünften Anlauf gelingt ihm das schließlich, und er zieht ins Rathaus ein, wo er auch auf den eher konservativen Feuerwehrmann Dan White trifft. Dan ist ebenso neu im Rathaus wie Harvey, tut sich aber etwas schwerer mit politischer Arbeit und noch schwerer darin das zuzugeben. Die vorsichtige Freundschaft der beiden ist daher nicht von Dauer, und so ist es schließlich auch Dan, der in Harvey seinen Sündenbock finden und ihn erschießen wird…

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