von Clint Eastwood, mit Leonardo DiCaprio
J. Edgar Hoover. Muttersöhnchen, „Erfinder“ des FBI, später einer der mächtigsten Männer der USA, der gut 50 Jahre gegen Staatsfeinde kämpfte und aus einer korrupten, unnützen Polizeiorganisation eine nach wissenschaftlichen Methoden arbeitende, mächtige und angesehene Behörde machte.
Dieser J. Edgar sitzt nun in seinem Büro, und diktiert einem seiner Agenten diese Geschichte: Von dem Kampf gegen die Kommunistische Partei, die in der Ausweisung von Emma Goldman und den Palmer Raids gipfelte, der Gründung des BOI, der Entführung des Lindbergh-Babys und den zahllosen Präsidenten, die er in seiner Amtszeit erlebte. Auch sein Privatleben wird angerissen, mit der dominanten Mutter, bei der er bis zu ihrem wohnte, die Unsicherheit im Umgang mit Frauen und die Beziehung mit seinem Stellvertreter Clyde Tolson. Eine spannende Persönlichkeit mit einer spannenden Geschichte, also.
Philippe ist nach einem Unfall beim Paragliding querschnittsgelähmt, vom Hals abwärts. Er ist auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen, was ihm als ehemaligem Lebemann nicht leicht fällt. Immerhin hat er Geld wie Heu, so dass er sich die Hilfe leisten kann. Ganz anders sieht es bei Driss aus. Der schwarze, kahlköpfige Hüne kann sich sehr gut bewegen, dafür aber hat er weder Geld noch Dach über dem Kopf. Immerhin hat er Anspruch auf Arbeitslosenhilfe, wozu er lästigerweise allerdings ein paar Absagen von Vorstellungsgesprächen benötigt. Und so kommt es also, dass Driss, der von Krankenpflege nicht mehr versteht als ein Streifenhörnchen vom Bowling, in einen Vorstellungsgespräch mit Phillippe landet. Und der stellt ihm vom Fleck weg ein, zum Entsetzen nicht von Driss, sondern auch sämtlicher Leute aus Phillippes Umfeld. Warum er das getan hat? Weil Driss ihn als einziger nicht als Kranken behandelt, sondern wie einen Mitmenschen – völlig respektlos und mit viel zu großer Klappe. Klar, dass es in Folge noch zu zahlreichen Verwefungen in beider Leben kommen wird…