Verblendung

The Girl with the Dragon Tattoo

von David Fincher, mit Daniel Craig, Rooney Mara, Stellan Skarsgård und Christopher Plummer

Verblendung - DVD holen bei amazon.deHmm. Das erste Mal, dass ich zu einem Film das zweit Mal eine Rezension schreiben muss. Denn Verblendung wurde bereits 2009 in schedisch-deutscher Kooperation verfilmt, und zwar im Vergleich mit dem Rest Trilogie ziemlich gut. Aber Hollywood mag keine Synchronisation und keine ZDF-Budgets, also mit neuem Regisseur und neuen Darstellern wieder alles auf Anfang. Die Handlung ist dieselbe wie in der alten Rezension, auf die ich fauler Sack hiermit verweise.

Was bringt nun also die Neuverfilmung. Mehr Budget. Was sich nicht auffällig im Film niederschlägt. Neue Darsteller. Nun, Craig und Mara sind top in ihren Rollen, vor allem Craig beweist, dass er auch Menschen und nicht nur ultracoole Actionhelden spielen kann. Eine, wie ich vorab las, in einigen Stellen vom Roman abweichenden Szenen. Na, da ist mir außer ein, zwei Kleinigkeiten nichts sonderlich aufgregendes aufgefallen. Neben dem Overkill im James-Bond-ähnlichen Vorspann und einer an die Optik aktueller US-Filme angepassten Bildsprache bleibt dann nicht mehr viel übrig, was rechtfertigen würde, nach Lesen des Buches und anschauen des ersten Filmes auch noch diesen zu sehen. Außer Neugier und dem Namen David Fincher.

Aber nichtsdestotrotz ist es, wie auch schon die erste Version, eine sehr gelungene Neuverfilmung, die nun auch ein amerikanisches Publikum finden kann. Sei’s drum (7/10).

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