Schlagwort-Archive: Horror

Drag Me to Hell (7 / 10)

Drag Me to Hell

von Sam Raimi, mit Alison Lohman, Justin Long und Lorna Raver

Kreditsachbearbeiterin Christine Brown ist eigentlich nett. Nur ist sie scharf auf den Posten der Ober-Kreditsachbearbeiterin, und um den zu bekommen, so ihr Chef, muss sie auch mal unangenehme Entscheidungen treffen. Dafür sucht sie sich mit der ziemlich abstoßenden Mrs. Ganush allerdings das falsche Opfer. Denn, so eine essentielle Regel für Figuren in Horrorfilmen, man sollte es sich nicht mit Zigeunern verscherzen. Und so ist ist Mrs. Ganush nach der Ablehung ihres Kreditantrags, dem Rauswurf aus der Bank, einem verlorenen Kampf mit Bürogeräten und einem resultierenden zugetackerten Auge nicht mehr so gut auf Christine zu sprechen. Sie ist sogar soweit verstimmt, dass sie Christine mit einem üblen Fluch belegt: dem Lamia. Das bedeutet, dass ein fieser Dämon sie drei Tage lang quält, bevor er sie mit in die Hölle nimmt. So zumindest die Diagnose eines Wahrsagers, den Christine nach einem Tag voller furchtbarer „Zwischenfälle“ aufsucht. Und so tickt für Christine die Uhr, und die Möglichkeiten zum Abwenden des Fluchs sind nicht eben zahlreich. Und auf Hilfe ihres Freundes Clay gibt es auch nicht viel Hoffnung, im Gegenteil, will er sie doch ausgerechnet jetzt seinen versnobten Eltern vorstellen – wenn das Dinner mal gutgeht…
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30 Days Of Night (1 / 10)

30 Days of Night

von David Slade, mit Josh Hartnett, Melissa George und Danny Huston

30 Days of Night - © Concorde Filmverleih GmbHZunächst ist nur die Aussicht auf Winterdepression, die den Ort Barrow entvölkert. In Alaska gelegen bricht gerade die jährliche, 30 tägige Nacht an. Als Ausgleich besuchen mit Einbruch der Dunkelheit Vampire den Ort, die die Zeit für eine ausgiebige Mahlzeit nutzen wollen. Tiefkühlkost quasi. Dem Gemetzel an den verbleibenden Einwohner steht nur Sherrif Eben Oleson (Hartnett) entgegen, dem die Trennung von seiner (durch einen dummen Zufall natürlich ebenso im Ort befindlichen) Ex-Frau Stella die für adäquate Gegenwehr nötige Frustration verleiht. Um allerdings den Winter zu überleben, sind noch ganz andere Opfer notwendig.
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Zimmer 1408 (8 / 10)

1408

von Mikael Håfström, mit John Cusack und Samuel L. Jackson.

Zimmer 1408 - Soundtrack bestellen bei amazon.deMike Enslin ist eigentlich ein Autor, eigentlich sogar ein sehr guter. Aber nach seinem hervorragenden Erstlingswerk hält er sich nur noch mühsam mit Reiseführerern über Spukhotels über Wasser. Unnötig zu sagen, dass ihm dabei nie echte Spukhotels untergekommen sind (vom Haunted Mansion in Disneyland mal abgesehen). Doch eines Tages erhält er unter den übliche Flyern eine Postkarte vom New Yorker Dolphin Hotel, als einziger Gruß die Warnung vor „Zimmer 1408“. Trotz der (vermeintlichen) Werbekarte gestaltet es sich für Enslin sehr schwierig, diese Zimmer vom Hotelmanager Gerald Olin überhaupt überhaupt zugewiesen zu bekommen. Nach langwierigen Diskussionen erhält er es schließlich. Nachdem er sich im Zimmer häuslich eingerichtet hat, sieht er sich zum ersten Mal echtem Spuk gegenüber. Wie Olin androhte: Es ist eben ein echt mieses Zimmer…
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28 Weeks Later (5 / 10)

28 Weeks Later

von Juan Carlos Fresandillo, mit Robert Carlyle, Rose Byrne u.a.

28 weeks later - © 20th Century FoxIm vorigen Film wurden wir Zeuge, wie sich 28 Tage nach dem Ausbruch eines fiesen Virus einige Überlebende zusammtun, um weiter zu überleben. Mittlerweile sind 28 Wochen vergangen, was aus den Leuten des ersten Teils geworden ist, erfahren wir nicht, dafür aber, dass mittlerweile alle Infizierten verhungert sind, dafür die US-Armee im (Eng-)Land ist, und die ersten Zivilisten eingeflogen werden, um die Insel wieder zu bevölkern. Unter ihnen die Kiddies Andy und Tammy, die zu ihrem Vater stoßen, der quasi als Hausmeister bei der Wiederbevölkerung Londons hilft (und daher auch den Generalschlüssel für alle Türen hat, was für den späteren Ausbruch wichtig ist). Andy und Tammy nutzen die wiedergewonnene familiäre Nähe prompt, um gleich wieder auszubüchsen. Auf der Suche nach Erinnerungsstücken treffen sie in ihrem alten Haus stattdessen auf ihre totgeglaubte Mutter. Dass diese vom treulosen Vater während der ersten 28 Tage ihrem Schicksal mit den Untoten überlassen wurde, erklärt die Motivation, ihren Göttergatten zurück in London gleich erstmal selbst zu einem zu machen. Und schon ist der Virus zurück und die Sache wird blutig.
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Silent Hill – Willkommen in der Hölle (5 / 10)

Silent Hill
von Christophe Gans, mit Radha Mitchell und Sean Bean.

Die kleine Sharon wird immer wieder von Schlafwandelanfällen geplagt, während derer sie den Ort „Silent Hill“ erwähnt. Gegen den Widerstand ihres Mannes entschließt sich ihre Mutter Rose kurzerhand, dieser reizenden kleinen Geisterstadt einen Besuch anzustatten. Dort angekommen büxt ihre Tochter erstmal aus, und erlebt auf der Spur Ihrer Tochter einen Alptraum nach dem anderen, was sie langsam dem Geheimnis des verfluchten Ortes näherbringt…

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