Shutter Island (7 / 10)
von Martin Scorsese, mit Leonardo Di Caprio und Ben Kingsley
Teddy Daniels ist US Marshal und mit seinem neuen Partner Chuck auf einer abgelegenen Insel mit Ermittlungen zu einer verschwundenen Person beschäftigt. Die Insel ist eine Art Alcatraz für Geisteskranke Mörder, also eine richtig angenehmes Umfeld für ein paar lauschige Tage am Meer. Die Oberpsychiater Cawley und Naehring sind ähnlich gemütlich. Zwar unterstützen sie Teddy bei seinen Nachforschungen, scheinen aber auch irgendwas zu verbergen. Als ein Sturm die Polizisten an der Heimreise hindert, werden die Vorgänge deutlich mysteriöser: Teddy wird von Halluzinationen geplagt, andere Häftlinge machen Andeutungen über einen mysteriösen 67. Insassen, der in keiner Akte auftaucht, und die Verschwundene taucht in ihrer Zelle wieder auf, als wäre nichts gewesen. Doch Teddy lässt sich nicht beirren, und wittert eine größere Sache. Werden im abgeschotteten Block C Experimente an Menschen gemacht? Versuchen die Ärzte ihn in den Wahnsinn zu treiben? Wird es ihnen womöglich gelingen? Doch was er dann herausfindet, übertrifft seine kühnsten Vorstellungen…
OSCAR© 2010 – Die Nachlese
Tja, die Show. Um es gleich vorwegzunehmen: die war schonmal besser. Bezeichnend, dass dieses Jahre ein filmische Tribut ausgerechnet an Horrorfilme ging…
Fangen wir an mit den Moderatoren. Steve Martin und Alec Baldwin wirkten etwas bemüht, und ihre Bemühungen haben selten gefruchtet. Die traditionelle komödiantische Begrüßung der wichtigsten Nominierten war sicher nach der Musicalrevue, die Hugh Jackman letztes Jahr darbot, schwer zu toppen. Also haben sie es gar nicht erst versucht, und ein maues Standardprogramm geboten. weiterlesen …
Oscar© 2010 – Die Gewinner
Hier die Gewinner der diesjährigen Oscarverleihung – live gebloggt aus meinem gemütlichen Wohnzimmer…
Gewinner ist The Hurt Locker mit 6 Oscars und Kathryn Bigelow, die als erste Frau überthaupt den Oscar für die beste Regie erhält! Avatar hatte eher wenig Glück, mit Kamera, Spezialeffekten und Ausstattung gibt es nur drei Oscars. Leer geht auch Das weiße Band aus, dafür hat Christoph Waltz verdient den Oscar für seine Rolle als Hans Landa in Inglourious Basterds erhalten. Und musste auch für eine Gag des eher mäßigen Moderatorenduos Baldwin/Martin herhalten: “… er spielt einen Nazi Offizier, der Juden jagt. (Pause) Und jetzt trau Dich mal aufzustehen!” OK, ich habe geschmunzelt.
Doch das ist jetzt vorbei, die Trophäen sind vergeben und zu genüge gebloggt – ich verabschiede mich jetzt, um 6:25, auf ins Bett. Nach etwas Schlaf gibt es dann natürlich auch noch die Nachlese zu dieser Nacht.
Herzlichst,
Euer chrjue




