Bereits Anfang Mai erschien mit Sky blue sky das mittlerweile sechste Studioalbum von Wilco, der Band, die aufgrund ihrer letzten beiden Werke, Yankee hotel foxtrot und A ghost is born, zu den beeindruckendsten Musikern dieses Jahrzehnts gezählt werden müssen Gelang es doch keiner anderen Band, trotz herkömmlicher Folk-Rock-Instrumentierung derart experimentell und richtungsweisend zu klingen und damit den musikalischen Kokon zu bilden für Texte, die vor Sarkasmus und Ironie nur so strotzen..
Monat: September 2007
28 Weeks Later
von Juan Carlos Fresandillo, mit Robert Carlyle, Rose Byrne u.a.
Im vorigen Film wurden wir Zeuge, wie sich 28 Tage nach dem Ausbruch eines fiesen Virus einige Überlebende zusammtun, um weiter zu überleben. Mittlerweile sind 28 Wochen vergangen, was aus den Leuten des ersten Teils geworden ist, erfahren wir nicht, dafür aber, dass mittlerweile alle Infizierten verhungert sind, dafür die US-Armee im (Eng-)Land ist, und die ersten Zivilisten eingeflogen werden, um die Insel wieder zu bevölkern. Unter ihnen die Kiddies Andy und Tammy, die zu ihrem Vater stoßen, der quasi als Hausmeister bei der Wiederbevölkerung Londons hilft (und daher auch den Generalschlüssel für alle Türen hat, was für den späteren Ausbruch wichtig ist). Andy und Tammy nutzen die wiedergewonnene familiäre Nähe prompt, um gleich wieder auszubüchsen. Auf der Suche nach Erinnerungsstücken treffen sie in ihrem alten Haus stattdessen auf ihre totgeglaubte Mutter. Dass diese vom treulosen Vater während der ersten 28 Tage ihrem Schicksal mit den Untoten überlassen wurde, erklärt die Motivation, ihren Göttergatten zurück in London gleich erstmal selbst zu einem zu machen. Und schon ist der Virus zurück und die Sache wird blutig.