LIVE – Deichbrand Festival 2011

Bereits zum siebten Mal fand am vergangenen Wochenende das Deichbrand-Festival bei Cuxhaven statt. Da sich das Festival mit der Zeit zu einer festen Größe im norddeutschen Festivalkalender gemausert hat hielten wir es für eine prima Idee sich mal ein eigenes Bild von einem „Rockfestival am Meer“ zu machen. Klingt ja so im Hochsommer auch echt verlockend, also kurzentschlossen das ganze Campinggedöns vom Hurricane erneut zusammengepackt und auf ging es in unser Wochenende an der Nordsee.

Ok, der Plan war gut, doof nur das dieser Sommer ja wegen des Herbstes ausfällt und so kam es wie es kommen musste, den Einer schien von der Idee das irgendwo im Norden der Deich brennen sollte nicht so begeistert wie wir und ließ vorsichsthalber das Löschwasser gleich literweise auf uns herniederprasseln………Danke Petrus, hat hingehauen, gebrannt hat da echt nichts mehr!

Sagt man wirklich Pavillons und nicht Pavillone?

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LIVE: Death Cab for Cutie (Support: The Head and the Heart)

Die schlechte Nachricht: Das 2008er Konzert von Death Cab for Cutie war um Längen besser als das diesjährige. Natürlich gab es auch diesmal Höhepunkte. Alleine „I’ll follow you into the dark“ von Ben Gibbard solo gespielt, „I will possess your heart“ mit dem überwältigendem, komplett vorgetragenem Intro und schließlich der Song, seit dem man in diese Band vernarrt ist, „Transatlanticism“, lohnen den Konzertbesuch. Dazwischen aber eine viel zu lange, unstrukturierte Setlist, lieblos und zu schnell herunter gespielte Songs wie z.B. das (eigentlich wunderbare) „Marching Bands of Manhattan“, ein völlig zappeliger Ben Gibbard, der sich selbst bei ruhigen Stücken bewegt wie jemand, der zum ersten Mal auf Schlittschuhen steht, und dann auch noch das total vergeigte (eigentlich grandiose) „You are a tourist“, erste Single ihres neuen Albums Codes and Keys.

Jetzt aber die gute Nachricht: Wir haben THE HEAD AND THE HEART gesehen!

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LIVE – Hurricane Festival 2011

Ich gestehe ich habe es schon wieder getan, all dem Staub, Dreck, der Kälte und dem bakteriellen Racheninfekt vom letzten Jahr zum Trotz  hieß am es am Donnerstag vergangener Woche mal wieder:

„Tschau, ich bin dann mal beim Hurricane“!

So habe ich also ein Deja vu und sitze bei strömendem Regen in einem mit reichlich praktischen und lustigen Festivalutensilien überladenen Minivan und befinde mich auf direktem Weg in ein kleines Dorf in der tiefsten, niedersächsischen Walachei, das ich eigentlich schon seit gefühlten 100Jahren nicht mehr wiedersehen wollte……..Scheeßel!

Wer konnte da auch schon ahnen (während ich mich immer noch krampfhaft an den Moment geistiger Umnachtung zu erinnern versuchte in dem ich mein Ticket kaufte) das es trotz Regen in allen Farben und Formen ein unvergessliches Festival-wochenende werden sollte……

Zeltplatzidyll mit Blumenbeet auf dem Hurricane Festival

„Jan Plewka singt Rio Reiser“ im Hamburger Schauspielhaus

Entweder man ist in den Siebziger Jahren aufgewachsen und hat sich den Deutschen Herbst mit der Musik von Ton Steine Scherben untermalen lassen. Oder man ist in den Neunziger Jahren groß geworden und hat sich an der Musik von Selig berauscht. Im besten Fall ordnet man beide Bands unter den besten fünf deutschsprachigen Musikgruppen aller Zeiten ein. In jedem Fall liegt ein Besuch der Veranstaltung „Jan Plewka singt Rio Reiser“ nahe und man wird es kaum bereuen, denn man erlebt einen Abend, den man nicht wieder vergessen wird.

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Amos Lee – Live in concert!

Sorry, Tobe! Ich weiß… Musik ist hier Dein Fachgebiet. ABER: Vom Amos Lee Konzert am 7. März 2011 im Hamburger Stage Club muss ich berichten! Wärst Du auch da gewesen, hättest Du selbst darüber schreiben können ;-).
Wem sagt hier der Name Amos Lee etwas?? Vor circa 5 Jahren wurde ich durch einen Kumpel – einen Gitarristen – auf Amos Lee aufmerksam. Seit dem höre ich seine Musik sehr gerne und habe alle vier bisher erschienenen Alben. Stilistisch bewegt sich die Musik des US-Singer-Songwriters zwischen Jazz und Country, gitarrenlastig, eher akustisch arrangiert und übersichtlich instrumentiert. Die einzigartige Atmosphäre der Songs entsteht durch Amos Lees warme Soulstimme und den Groove der Stücke. Schade also, dass er so wenig bekannt ist…

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