Kinorückblick 2010 – Tops & Flops

Liebe Cineasten,

eine liebgewonnene Tradition soll auch dieses Jahr die Kinosaison einläuten: Der Rückblick auf die Tops & Flops des Kinojahres 2010.

Zunächst einmal muss ich bestürzt feststellen, dass Svens Karriere der Auswahl schadet – der Kinoabend musste oft ausfallen, so dass wir nur 31 Filme geschafft haben – gut zehn weniger als in den Vorjahren. Aber genug gejammert, ich komme zur Sache:

Die Top 5:


  • Inception: Ein Actionreißer mit opulenter Optik, der mit intelligenter Story und offenem Ende zum mehrmaligen Ansehen und tiefschürfenden Diskussionen einlädt – und damit auch noch an der Kinokasse erfolgreich wahr. Hut ab, Christopher Nolan!
  • Precious – Das Leben ist kostbar: Ein unglaublich intensives, grausames, berührendes und doch hoffnungsvolles Sozialdrama mit einer überragenden Hauptdarstellerin. Nix für depressive Stunden, aber ein definitives Muss!
  • Up in the Air: Diese luftige Tragikkomödie über einen dauerreisenden und damit sehr zufrieden seienden Geschäftsmann ist einfach toll gespielt und so charmant erzählt, dass sie in jedes DVD-Regal gehört.
  • In ihren Augen: Zur Abwechslung mal tolle Filmkost aus Argentinien, die nicht nur den Oscar erhielt, sondern sich mit ihrer gemächlich erzählten Geschichte um die Aufklärung eines alten Mordes und die Erfüllung einer alten Liebe einen festen Platz in unserem Herzen eroberte.
  • Avatar – Aufbruch nach Pandora: Auch wenn Spötter behaupten, dieser Film sei nur ein neuer Aufguss von Pocahontas in 3D, so ist es ein wirklich gelungener, fantastischer, mitreißender und in echt atemberaubende Bilder gehüllter Neuaufguss, der den Stand der Technik neu definierte. Muss ja auch mal anerkannt werden.

Die Flop 3:


Gestählt durch die Erfahrung der Jahre lassen wir lieber einen Filmabend ausfallen, als uns Müll anzuschauen. Aber auch wir verschätzen uns mal, und zwar bei diesen äußerst mäßigen Streifen:

  • I love you, Philipp Morris: Diese Pseudokomödie über einen äußerst unsympathischen Betrüger und Ausbrecherkönig, der sämtliche Menschen, Freunde und Partner sein Leben lang nur belogen und betrogen hat, wird auch durch Jim Carrey nicht besser. Griff ins Klo, für Carrey wie für die Zuschauer.
  • A Serious Man: Mag sein, dass ich die Coens einfach nicht verstanden habe, aber dieser Film ist einfach nur laaaaaaaaangweilig.
  • Das Kabinett des Dr. Parnassus: Auch Terry Gilliam hat mal einen schlechten Film. Heath Ledger macht ihn zwar besser, aber bei weitem nicht gut – der Presserummel über dessen Tod spülte wohl dennoch viele Zuschauer in dieses mittelmäßige Werk.

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