La Farola del Mar, Morro Jable

La Farola del Mar

La Farola del Mar

Brrr, was ist das für eine klirrende Kälte! Der Winter ist da! Aber bei minus 2 Grad kann man schon mal ins Träumen kommen… denkt mal an wärmere Temperaturen, etwa 25 Grad mehr. Sonnenschein haben wir ja auch hier, aber nun träumt mit mir von wärmenden Sonnenstrahlen, so warm, dass ihr im T-Shirt und barfuß spazieren gehen könnt. Die Sonne blendet. Es kommt noch besser: Stellt Euch vor, ihr geht am Meeressaum spazieren. Der Wind pustet euch durch’s Haar, die auslaufende Brandung schwappt sacht über eure Füße. Stundenlang könnt ihr so am Strand gehen, beeindruckt von den leuchtenden Farben und der Natur… und dann bekommt ihr irgendwann Hunger. Wie gut, dass es am Ende des Strandes ein kleines, zwischen den Häusern fast zu übersehendes Restaurant gibt, das La Farola del Mar.

Ihr betretet den kleinen aber gemütlichen Gastraum mit Blick auf die Terrasse und dahinter das Meer. Ein freundlicher deutschsprachiger Kellner und Inhaber des spanischen Restaurants bedient euch aufmerksam und recht zügig. Auf der Speisekarte lauern viele unbekannte, aber sehr gut klingende Gerichte, und er Traum geht weiter… wie im Schlaraffenland könnt ihr euch das Beste von der Karte aussuchen. In unserem Fall sind das spanische Spezialitäten. Vorweg Knoblauchsuppe für mich und kanarische Runzelkartoffeln (Papas arrugadas) für den Mann meiner Träume – ob der mich nach der Intensität meiner Suppe noch küsst, ist fraglich, aber bei dem Geschmack ist es mir das Risiko wert! Aber immerhin lächelt auch er mich sonnengerötet an und freut sich über seine Kartoffeln mit Mojo rojo (roter Sauce).

Knoblauchcremesuppe mit frischem Baguette

Knoblauchcremesuppe mit frischem Baguette

Der nächste Gang passt auch zu unserem kanarischen Traum: Ich kann meiner Vorliebe für Ziegenkäse frönen und genieße ihn mit selbst gemachter Erdbeermarmelade und Salatbeilage. Meine Begleitung nimmt Pasta mit Meeresfrüchten – die dann leider zu Pasta mit mediterranem Gemüse wird. Tja, so ist das in Träumen, manchmal geschehen merkwürdige und unvorhersehbare Dinge. Aber das Gute: trotzdem sehr lecker!

Und nun zu unserem traumhaften Nachtisch. Wir sprechen mit dem Inhaber des Restaurants, der uns erzählt, er sei gelernter (deutscher) Konditormeister. Der Traum wird ja noch besser, denke ich, und möchte daraufhin natürlich einen der selbst gebackenen Kuchen probieren. Doch leider sind die um 15 Uhr schon alle ausverkauft. Was könne er uns denn dann empfehlen, möchte ich wissen. Ganz offen rät er uns von der Fertigmischung Creme Caramel ab, was ich bewundernswert ehrlich finde. Wir entscheiden uns für Eis mit Himbeeren (gut!) und für Mangocarpaccio mit Himbeereis. Die Säure der Himbeeren passt überraschend gut zu den süßen, frischen Mangos – das hätte ich mir wiederum nicht erträumen lassen!

Einen kleinen Haken hat unser Traum: Ihr müsst noch bezahlen. Aber bevor ihr jetzt aufschreckt: Keine Sorge, es geht gut aus! Wir sind überrascht, wie günstig man im La Farola del Mar satt wird. Für die Speisen, Wein und Wasser zahlen wir insgesamt 43,00 €. Da kann man doch weiter träumen und als nächstes einen Rundgang durch den Ort Morro Jable starten…

Oder ihr macht es wie wir: Gebt dem Winter eine Auszeit, setzt euch in den Flieger, ab nach Fuerteventura, und vielleicht wird ja auch euer Traum wahr…

Mein Urteil:
Essen
Service
Ambiente
Preis/Leistung
WC

Adresse: La Farola del Mar, Morro Jable, Telefon: +34 928 167 166

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