Last Night

Last Night

von Massy Tadjedin, mit Keira Knightley, Sam Worthington, Eva Mendes und Guillaume Canet

Joanna und Michael Reed sind verheiratet, mehr oder weniger glücklich. Er ist Manager, sie Autorin, und beide leben ein steriles Leben mit Designerwohnungen, Designerfreunden und Designerpartys. In einer Nacht ist er nun auf Dienstreise mit einer attraktiven Kollegin, die ihn in Versuchung führt. Derweil ist sie zu Hause und trifft auf einen alten Freund, der sie in Versuchung führt. Ob sie widerstehen, das wissen wir nicht vor dem nächsten Morgen.


Und die Zeit bis zum nächsten morgen ist lang. Länger, als es die 90 Minuten Spielzeit vermuten ließen. Viel länger sogar. Was wohl daran liegt, dass der Film seinen sparsamen Handlungs-Zweizeiler in endlos lange, quälende Dialoge presst, die im Zuschauer ein ungeahntes Schlafbedürfnis wecken. Und während die Figuren durch besagte Designer-Lebenswelten wandeln, deren Sterilität der ihre Bewohner in nichts nachsteht, hofft man nur, dass sie endlich mal zum Punkt kommen. Was nicht passiert. Kurz: Außer dem Blickfang Keira Knightley konnte ich diesem Film nichts abgewinnen. Immerhin kam das Ende dann zwar nicht schnell, aber abrupt, so dass das mäßig unterhaltene Publikum den Saal zügig verlassen konnte. Immerhin, das gerade begonnen Kinojahr hat noch Luft nach oben. (3/10)

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