Harry Potter 7.2 (3D)

Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2

von David Yates, mit Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Ralph Fiennes, Alan Rickman, Michael Gambon, Helena Bonham Carter, Maggie Smith, John Hurt, Robbie Coltrane und Gary Oldman

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So, nach dem von mir ausgelassenen Teil 7.1 räumt Harry jetzt endlich auf:

*Achtung, Spoiler!*

  • Er veträgt sich wieder mit seinen Freunden,
  • zerstört die übrigen Horcruxe,
  • sammelt die Heiligtümer des Todes,
  • verteidigt Hogwarts,
  • erfährt, was alles zu bedeuten hat,
  • und stellt sich endlich, endlich, endlich Lord Voldemort.

Das liest sich jetzt vielleicht etwas runtergespult, aber hey, was anderes ist der Film auch nicht 😉

*Spoiler Ende*

Das wir uns nicht falsch verstehen – Es ist schon ein Genuss, all die großartigen britischen Darsteller aufzuzählen, die für diesen Film zusammengekommen sind. Und es ist großartig, nach all den Jahren endlich das Finale zu erleben (und endlich durch zu sein mit HP-Rezensionen). Ich habe diesmal vorab auch etwas geschummelt, und mir auf Wikipedia den Crashkurs zu Harry Potter gegeben, um bei alle den Namen und „Fachbegriffen“ (Horkruxe, Todesser, Elderstab, apparieren etc.) ein wenig durchzublicken. Hat geholfen.

An dieser Stelle darf auch der übliche Hinweis auf die Tatsache nicht fehlen, dass die (mir geschilderte) unglaubliche Komplexität, der Ideenreichtum und die überbordende Fantasie der Romane selbst bei einem begnadeten Regisseur unmöglich auf die Leinwand gebracht werden kann. Daher hat man das auch gar nicht erst versucht, sondern gleich einen weniger begnadeten Regisseur engagiert, der dieses (und auch die drei vorigen) Abenteuer vom Buch in den Film abspult, so dass Harry Potter Jünger die wichtigsten Stationen abhaken können, ohne sich mit lästigen Interpretationen des Stoffes auseinandersetzen zu müssen. Was anderes wäre bei dem Potter-Hype auch nicht möglich gewesen wäre, ohne in einer Protestflut bei Facebook zu ertrinken. Aber der Weichspülgang wird an der Kinokasse, wie üblich, nicht weiter auffallen.

Was an der Kasse auffällt, ist Mal wieder der horrende Preis für die 3D-Vorstellung des Films. Da großartige 3D-Effekte in diesem Film ausbleiben, kann man sich die Mehrausgaben aber getrost sparen, und hat dann auch keine Probleme mit drückenden Brillen.

Aber zurück zum Film: Routinierter Abschluss einer einzigartigen Saga, die der Romanvorlage nie ganz würdig sein konnte, aber im Großen und Ganzen das Beste draus gemacht hat. (7/10)

P.S.: Besonders köstlich war der Versuch, die 18-Jahre-später-Potter-Gang auf alt zu schminken – Tränen gelacht hab ich. CGI ist halt nicht alles.

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