Unterwegs: Kroatien Teil 1 – Die Inseln Cres und Rab

Wie so of heißt Sommerreisezeit gleich Europareisezeit. Aber Wohin soll es gehen? Was wünscht man sich wenn man im Sommer in Europa in den Urlaub fährt? ……Hmmm, gutes Wetter, schöne, einsame Strände und türkisblaues Wasser wären zur Entspannung schon mal ganz gut auch eine schöne Landschaft gepaart mit ein wenig wilder Ursprünglichkeit für die Seele sind immer wieder schön und zu guter Letzt vielleicht noch einen Tupfer Kultur für den Geist, tja das wäre toll! Na dann – „Dobrodosli!“ – oder „Wilkommen“ in Kroatien! Augenblicke einer Reise entlang der kroatischen Küste von der Kvarner Bucht bis nach Dubrovnik……….

Cres

Kvarner Bucht Blick von Cres auf Krk

Cres:

Die erste Insel meiner Reise war das 68 Kilometer lange und auf den ersten Blick etwas unwirtlich wirkende Cres in der Kvarner Bucht. Cres ist bergig, dünn besiedelt, nicht so entwickelt wie ihre kleine Schwester, die Insel Losinj und daher auch nicht so touristisch überlaufen. Ein perfekter Ort also um in Kroatien anzukommen und ein ein paar entspannte, erste Tage zu verleben. Das Besondere an der Insel Cres sind ihre wunderschönen, machmal nahezu verlassen wirkenden, mittelalterlichen Berg- und Fischerdörfer wie z.B. Osor, Valun, Beli und das, wie Tobe so schön sagte, „magische“ Lubenice.

Lubenice ein magischer Ort?

Lubenice

Lubenice

Bereits die Anfahrt über eine enge, steil den Berg hinaufführende, mit Steinmauer gesäumte Straße ist ein Erlebnis das man nicht mehr vergessen wird (schon allein nicht wegen der Schweißperlen die einem auf der Stirn stehen wenn einem ein Auto entgegenkommt). Wie in den Berg gemeißelt liegt das kleine Dorf , Wind und Wetter trotzend, 378 Meter  hoch auf einem Felskamm. Zu seinen Füßen ein wunderschöner Kiesstrand mit türkiesblauem Wasser für dessen Besuch man eine kleine aber anstrengende Wanderung entlang der steilen Küste in kauf nehmen muss. Hier scheint die Zeit stillzustehen, der Ort ist eines der letzten Zeugnisse traditionellen Lebens auf der Insel. Aber auch die anderen Dörfer, allen voran das wunderschön auf einem Hügel im Norden gelegene Beli im Herzen der Tramuntana (ein dichtes Waldgebiet), sind wunderschöne und herrlich unaufgeregte Oasen der Ruhe. Jedes dieser Dörfer ist umgeben von kleinen, versteckten Buchten mit wunderschönen Kieselstränden die zum schwimmen einladen und in den Orten selbst werden die besten Lammgerichte Kroatiens zubereitet. Cres ist für alle die Ruhe vernab vom Massentourismus suchen eine sehr zu empfehlendes Reiseziel und war für mich ein gelungener Start in den Urlaub.

Sonnenuntergang vom Hafeneingang in Cres Stadt

Rab:

Nach einem schönen aber ruhigen Auftakt ging es von Cres mit der Fähre weiter auf die benachbarte Insel Rab. Hier lockte mich besonders die mittelalterliche Stadt Rab, eine der vielleicht schönsten Städte der nördlichen Adria. So schlug ich also mein Zelt auf dem nahen Campingplatz áuf(Campingplätze sind in Kroatien echte der Knaller) und wanderte entlang kleiner Buchten in die Altstadt.

Andreaskirche Rab Stadt

Rab Blick auf die Altstadt

Ein echtes Vergnügen ist ein Spaziergang durch die engen Gassen der sich auf einer schmalen Halbinsel drängenden Altstadt mit ihren vier in den Himmel ragenden Kirchtürmen. Der Stadt merkt man die  venizianischen wie auch byzantinischen Einflüsse deutlich an. Wie schon so häufig in den letzten Jahren, an verschiedenen Orten auf der Welt, bin ich auch hier wieder zufällig an einem besonderen Tag in die Stadt gekommen. Seit Tagen finden schon der so gennante „Jahrmarkt von Rab“ statt. Ein Fest das an die Befreiung der Insel von der venizianischer Heerschaft erinnert. Die Einwohner tragen historische Kostüme, spielen Theater, zeigen frühes Handwerk, wie das Prägen von Münzen oder das traditionelle Knüpfen von Seilen und bieten jede Menge kulinarische Köstlichkeiten an die zum Teil noch auf traditionelle Art und Weise zubereitet werden. Mein persönliches Highlight allerdings war es, dass die Kirchtürme bis spät in den Abend hinein ihre Portale geöffnet hatten, was mir die Gelegnehiet gab einen recht exklusiven Blick auf die über der Stadt untergehende Sonne zu werfen – wunderschön.  Den krönenenden Abschluß für einen wirklich gelungenen Tagesausflug nach Rab bildetet dann das Feuerwerk über der Altstad, so daß ich zwar müde aber zufrieden in mein Zelt krabbeln konnte, in Vorfreude auf meine nächsten Ziele die Nationalparks Plitwitzer Seen und Krka, aber dazu mehr im nächsten Teil meines Reiseberichtes aus Kroatien……….

Abendstimmung über Rab Stadt

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