Unterwegs – LIVE (Teil 4: Bangkok)

So sehr ich mich auch bemuehe, Bangkok wird es niemals in die Liste meiner Topstaedte schaffen. Das Klima ist echt anstrengend, die Leute sehen in einem mehr ein Dollarzeichen als einen Menschen und sind lange nicht so ehrlich bemueht wie die Menschen in Kambodscha. Aber wie immer im Leben, man erntet was man saet, und so erkaufen sich die Touristen mit harten Dollars den ganze Touri-Trubel rund um die Khao San Road, der das Leben als Tourist zwar angenehm einfach macht, nach 1-2 Tagen aber doch erheblich nervt……..Mallorca laesst gruessen.

Ganz egal, einen Kameraden trifft man hier immer mit einem Laecheln auf dem Gesicht, ob stehend, liegend, sitzend oder im Rudel

Buddahstatuen im Wat Arun

Buddahstatuen im Wat Arun

Jetzt will ich aber nicht nur schlecht reden, denn auch in Bangkok gibt es jede Menge spannendes zu sehen. Vor allem natuerlich der ehemalige Royal District mit den Tempeln des Wat Phra Kaew sowie des angrenzenden Grand Palace. Besonders die Tempelanlage ist unglaublich farbenfroh mit seinen Stupas, mosaikbesetzten Saeulen und viel Marmor. Im Zentrum des Schreins steht der Haupttempel, in dem sich ein 75cm hohe Buddahstatue befindet.  Besonders gut gefallen haben mit die lustigen, bunten Kerle mit den fiesen Gesichtern, die die Saeulen stuetzen…..

Wat Phra Kaew

Wat Phra Kaew

Floating Markets

Floating Markets

Einen Besuch lohnen ebenfalls der Tempel Wat Arun, von dem man einen herrlichen Blick ueber den Fluss auf den Royal District hat, sowie der Wat Poh, in dem man eine ueber 30 Meter lange liegende Buddahstatue bewundern kann. Eine Busfahrt von ca 1,5 Stunden bringt einen zu den schwimmenden Maerkten von Damnoen Saduak. Schwimmende Maerkte gibt es in Thailand haeufiger, dieser hier ist einer der groessten. Was natuerlich auch hier den Touristen geschuldet ist, denn laengst haben uberfluessige und noch ueberfluessigere Mitbringsel die anderen Wahren so gut wie verdraengt. Dennoch bereitet es Spass, dem bunten und quirligen Treiben in den engen Kanaelen zuzuschauen, besonders die schwimmenden Kuechen und Obsthaendler wissen dabei zu beeindrucken.  

So gestaerkt mit zahlreichen Leckereien wie gebackenen Bananen oder kleinen Jackfruit- und Mangostueckchen ist es dann auch schon wieder an der Zeit, den Rucksack zu packen und sich auf die 14 stuendige Nachtzugfahrt Richtung Chiang Mai vorzubereiten. Bis demnaechst dann aus Thailands Norden.

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