Unterwegs – Aber warum ausgerechnet in Disneyland?!

Nicht erschrecken, heute gibt es mal einen Gastbeitrag von mir in dieser beliebten Ecke meiner Seite.

Warum Disneyland?
Warum Disneyland?

Ja ja, den bestürzten Gesichtsausdruck habe ich schon öfter gesehen, wenn ich Mittdreißiger (Seufz…) mich als Fan besagten künstlichen Unterhaltungsghettos oute. Und die Antwort ist doch so einfach: Ich mag’s einfach. Aber Warum? Da wird’s schon schwieriger. Zugegeben, ein solcher Vergnügungspark polarisiert, entweder man mag es oder man mag es nicht. Wobei die, die es nicht mögen, wohl auch nie einen Fuß dort reinsetzen würden. Aber zurück zur Frage: Es ist wohl die Philosophie, dem Besucher nicht einfach Achterbahnen vorzusetzen, sondern ihn in eine Geschichte mit einzubeziehen. Dieses „Theming“, die Paarung modernster Technik mit raffiniertester Show, macht eine Achterbahn zu einer Mondfahrt, eine Flugsimulator zu einem Weltraumshuttle oder einen Fahrstuhl zu einer Reise in ein andere Dimension. Und die Frage, wie das alles funktioniert, kann mich noch über Wochen beschäftigen. Die Perfektion, mit der das Themeing geschieht, sucht in Europa – vergeblich – ihresgleichen. Nicht umsonst beherbergt Disney mit Imagineering eine eigene Ideenschmiede mit Heerscharen von Ingenieuren, Designer, Architekten und Informatikern, immer auf der Suche nach der perfekten Illusion. Auch mich hat es auf dieser Suche (zum sechsten Mal übrigens) nach Disneyland verschlagen, und was würde daher näher liegen, als mit den frischen Erinnerungen mal darüber zu berichten, um dem interessierten vergnügungssüchtigen Pauschaltouristen ein paar Tipps mit an die Hand zu geben.

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Illuminati

Angels & Demons

von Ron Howard, mit Tom Hanks, Ewan McGregor, Stellan Skarsgård, Nikolaj Lie Kaas und Armin Müller Stahl

Illuminati
Illuminati

Bevor Robert Langdon kürzlich eine Schnitzeljagd durch Europa auf der Suche nach dem heiligen Gral machte, war auf einer Schnitzeljagd in Rom auf der Suche nach Antimaterie. Der Bösewicht, der sie klaute, ist diesmal keine fehlgeleiteter Opus Dei Mönch, sondern ein höchst professioneller Auftragskiller. Neben der Antimaterie hat er auch gleich noch ein paar Kardinäle entführt, die dummerweise heiße Anwärter auf den Papstthron sind. Seine Heiligkeit sind nämlich vor einiger Zeit verstorben, so dass gerade Wahlen anstehen. Da allem Anschein nach die Illuminaten hinter der Sache stehen, engagiert der päpstliche Sicherheitsdienst den Symbologen Robert Langdon, um den alten, quer durch Rom führenden Weg der Erleuchtung wiederzufinden, der zum einen nur durch ausgefuchste Symbole gefunden werden kann und an dessen Ende die höchst explosive Antimaterie samt der Kardinäle versteckt sind. Um das Ganze für ihn noch etwas spannender zu machen, wird stündlich eine Geisel exekutiert, bevor um Mitternacht die Antimaterie den Vatikan in die Luft zu sprengen droht…

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Unterwegs – Mit dem Auto!

Jetzt werden viele sagen: „Och, was ist denn das für ein Rucksackreisender, der mietet sich ja Autos, so ein Nobelpenner, wohl zu fein zum Busfahren„. Also gut, wenn es für viele Nachabifeier-prästudenten-kurzzeitaussteiger mit schmalem Geldbeutel, aber jeder Menge Freizeit, nicht ihrem ultimativen Individualreisefreiheitsgefühl entspricht, mal nicht im überfüllten Rumpelbus von hier nach dort zu zuckeln – OK! Ich kann dazu aber nur Tobe zitieren und sagen: „Leute das ist Kackmist“. Denn auch für euch kommt die Zeit, wenn der Geldbeutel etwas dicker, dafür die Urlaubzeit auf ungenügende 30 Tage im Jahr beschränkt ist, und man sich die  Frage stellt „Wie reise ich möglichst effizient?„. Doch alle, die jetzt Panik bekommen, dass die ganze Abiweltumrundungsnostalgieatmosphäre flöten geht, seien versichert, dass man auch mit dem Auto lustige und skurrile Dinge zu sehen bekommt. Und auf eines ganz bestimmt nicht verzichten muss ………….. das Rumpeln.

Unterwegs mit dem Auto
Unterwegs mit dem Auto

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Star Trek XI – Die Zukunft hat begonnen

Star Trek

von J.J. Abrams, mit Chris Pine, Zachary Quinto, Eric Bana, Karl Urban, Simon Pegg und Leonard Nimoy

Start Trek
Start Trek - Die Zukunft hat begonnen

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben Sternzeit 2233, und Captain Kirk wurde in einer Raumschlacht mit einem romulanischen Raumschiff getötet.

25 Jahre später ist sein Sohnemann James T. Kirk mangels väterlicher Führung (hatte Kirk nicht einem Vater, damals, in der alten Serie?!) zu einem ziemlichen Rebellen herangewachsen, der sich lieber in Bars mit Schlägereien als auf der Sternflottenakademie mit Vorlesungen herumtreibt. Nach einer besonders üblen Prügelei mit Sternflottenkadetten lässt er sich überreden, es mal als Rekrut versuchen. Und sei es nur, um den anderen Weichlingen zu zeigen, wer schneller Captain wird.

Noch ein paar Jahre später hat Kirk schon wieder Ärger, diesmal mit einem jungen Vulkanier namens Spock und vor einem Untersuchungssausschuss. Aber noch bevor er sich für die Manipulation des gefürchteten (und aus Star Trek XI bekannten) Kobayashi Maru Tests verantworten muss, bricht Alarm los. Schon wieder, so wie vor 25 Jahren, dringt ein romulanisches Schiff in den „Luft“raum der Vereinten Föderation der Planeten ein – und droht mit der Zerstörung jedes einzelnen dieser Planeten. Klar, dass die Jungspunde Kirk und Spock ihren Kleinkrieg da erstmal begraben müssen – und noch Verstärkung benötigen, bevor sie ihrem Feind endgültig den Garaus machen und zum ersten Mal das Universum retten können…

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Radio Rock Revolution

The Boat That Rocked

von Richard Curtis, mit Kenneth Branagh, Bill Nighy, Tom Brooke, Rhys Darby, Rhys Ifans, January Jones, Jack Davenport, Tom Sturridge und Philip Seymour Hoffman

Radio Rock Revolution
Radio Rock Revolution

Ende der 60er Jahre. Der Rock&Roll revolutioniert die Welt. Die ganze Welt? Nein, denn die britische BBC verweigert sich und ihren Hörern dieser Modeerscheinung, indem sie täglich nur 45 Minuten Rock & Pop im Programm hat. Klar, dass die Rocker das nicht gelten lassen können – Piratensender übernehmen das und beschallen die Insel mit täglich 24 Stunden feinstem Rock.
Eines dieser Boote ist Radio Rock, betrieben von dem etwas exzentrischen und sehr britischen Quentin (Bill Nighy). An seiner Seite eine handverlesene Schar noch sehr viel exzentrischer DJs, wie etwa der unbestrittene „Count“ (Philip Seymour Hoffman) oder der schweigsame(!) Frauenschwarm Mark. Zu ihnen gesellt sich der junge Carl, den seine Mutter zur moralischen Festigung ausgerechnet auf dieses Sex/Drugs/Rock’n’Roll-lastige Boot schickte – fortan lässt die Crew natürlich nichts unversucht, ihn zu verkuppeln. Natürlich nur, sofern sie sich damit nicht selbst eine Chance verbauen.
Da eine solches Treiben der Regierung natürlich ein Dorn im Auge ist, beauftragt sie Minister Dormandy (Kenneth Branagh) mit der (legalen) Abschaffung des Senders. Oder mit der Schaffung entsprechender Gesetze. Unterstützt von seinem Assistenten Tittham (bitte laut aussprechen. Im Original übrigens „Twatt„) und der Sekretärin Miss Clitt (s. Tittham) beginnt er, den Piraten das Leben schwerer zu machen. Doch das ficht sie nicht sonderlich, haben sie doch den unangefochtenen Supermoderator Gavin (göttlich: Rhys Ifans, der „Spike“ aus Notting Hill) anheuern können, der das Publikum bei der Stange (respektive Sendemast) hält.
Und so treibt die Crew dahin in einem Strom aus Rock, Sex, Alkohol, kleinen Streitereien und grenzenloser Freiheit. Bis die Regierung ihnen mit dem Schifffahrts-Schutzgesetz endgültig den Garaus machen will…

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